Landschaft im Wandel

Daniel Zoller vom E.C.O.-Institut Klagenfurt präsentiert die drei Schautafeln zum Thema Landschaft im Wandel.
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Der Naturpark Steirische Eisenwurzen veranstaltete mehrere Workshops. Das Ziel dieser war es, Ideen für Projekte zu entwickeln, die in den nächsten fünf Jahren auch ihre praktische Umsetzung im Naturpark finden sollen. Die Ideen lassen sich dabei den drei Arbeitsbereichen Umsetzung des Naturschutzes, Kommunikation und Wissensvermittlung sowie Entwicklung von Naturschutzzielen zuordnen. Insgesamt wurden 16 mögliche Projekte erarbeitet und diese nach Priorität kategorisiert. Der nächste Schritt ist nun die Finanzierung der Projekte zu sichern. Hier hofft man vor allem auf Mittel seitens des Landes Steiermark.

Geodatenbank
Einige der Ideen wurden mittlerweile auch schon in konkrete Projekte umgesetzt. Darunter eine Geodatenbank, in welcher schützenswerte Landschaftsmerkmale im Naturpark geographisch und mit einer kurzen Beschreibung erfasst werden sollen. Dazu zählen vor allem Zeit-Zeugen aus längst vergangenen geologischen Epochen, wie zum Beispiel die Tomahügel in den Wildalpen, die Eiszeitterrassen in Mooslandl oder ein Findling, der von den Gletschern der Eiszeit in die Region gebracht wurde. Für einige dieser Geotope ist auch ein rechtlicher Schutz in Form von Naturdenkmälern angedacht.
Ein weiteres Projekt, das bereits abgeschlossen wurde, ist der Versuch, den Wandel in der Kulturlandschaft der Region zu dokumentieren. Unter dem Motto "Veränderung muss zuerst sichtbar gemacht werden, damit man über die Zukunft diskutieren kann" wurden in Zusammenarbeit mit dem E.C.O.-Institut für Ökologie Klagenfurt die Leitthemen des Naturparkes, der historische Bergbau, das Wasser, die Wälder und die Kulturlandschaft auf ihre Veränderungen hin überprüft. Als Beispiel kann so der Nutzungswandel der Enns genannt werden. Während diese früher als Transportweg für die Flößer diente, wird sie heute vor allem von Freizeitsportlern zum Raften genutzt. Als Ergebnis wurden drei Schautafeln präsentiert.

Text und Bilder: Stefan Wieser


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