Ohne Landwirte kein Tourismus

Kammerobmann-Stv. Johannes Zeiler, UAB-Obmann Gerald Muhrer, Kammersekretär Herwig Stocker, Bezirksbäuerin Viktoria Brandner, Schladmings Bgm. Jürgen Winter, Kammerobmann Peter Kettner (v. l.).
  • Kammerobmann-Stv. Johannes Zeiler, UAB-Obmann Gerald Muhrer, Kammersekretär Herwig Stocker, Bezirksbäuerin Viktoria Brandner, Schladmings Bgm. Jürgen Winter, Kammerobmann Peter Kettner (v. l.).
  • hochgeladen von Alexandra Mattarollo

Anlässlich der "Woche der Landwirtschaft" lud die Bauernkammer Liezen vergangenen Mittwoch regionale Medienvertreter in das Gasthaus Zierer, um über das Thema „Wir schaffen Landerlebnis“ zu sprechen. Wichtig war den Verantwortlichen dabei, die Bedeutsamkeit der Landwirtschaft für den heimischen Tourismus hervorzuheben. Der Ort des Zusammentreffens wurde bewusst gewählt: „Der wunderschöne Ausblick von hier oben über das Ennstal führt einem klar vor Augen, welche Arbeit von Seiten der Landwirtschaft geleistet wird, um unsere schöne Kulturlandschaft zu erhalten“, so Kammerobmann Peter Kettner.

Tourismus hängt von Landwirtschaft ab

Die schöne Umgebung lockt Jahr für Jahr zahlreiche Touristen in unsere Breitengrade. Aber auch die vielfältige Kulinarik spielt eine wichtige Rolle – die Wertschätzung für heimische Produkte steigt. Das bestätigt auch Urlaub am Bauernhof-Obmann (UAB) Gerald Muhrer.
Der Bezirk Liezen verfügt über 27.000 Hektar Grünland, hinzu kommen weitere 13.000 Hektar Almen, die allesamt von den regionalen Bauern gepflegt werden. Vor allem die Steilflächen, die mit herkömmlichen Maschinen nicht zu bewirtschaften wären, würden ohne Weidevieh innerhalb weniger Jahre zuwachsen. "Vielen Menschen ist gar nicht mehr bewusst, dass es ohne Landwirtschaft keinen Tourismus gäbe," meint Kettner.

„Erholungsfaktor Berg“

Vor allem im Sommer zieht es viele Touristen in die heimischen Berge, um dort Ruhe und Erholung vom stressigen Alltag zu erfahren. Im Bezirk Liezen sind 430 Almen mit Vieh erschlossen. Für Konfliktpotential sorgt leider oft das fehlende Wissen des Gastes um das Verhalten im Almgebiet - etwa wenn Hundehalter zu wenig auf ihre Tiere achten und diese das Weidevieh stören. „Sollte es jemals ein gerichtliches Nachspiel haben, wird der Bauer es den Wanderern nicht mehr erlauben auf die Alm zu kommen“, so Bezirksbäuerin Viktoria Brandner. Davon würde niemand profitieren.

Wichtige Synergien

Auch Schladmings Bürgermeister Jürgen Winter, der sich in den letzten Jahren über ein Wachstum von 33 Prozent des Sommertourismus in der Schladming-Dachstein Region freuen darf, weiß über die Synergien zwischen der Landwirtschaft und dem Tourismus. „Agrargemeinschaften und Landwirte pflegen und stellen die Flächen zur Verfügung, die die Gäste genießen dürfen. Unsere Landschaft garantiert den Erfolg für den Tourismus. Nebenbei wird den Gästen Sicherheit, Gastfreundschaft und Qualität in höchstem Maße geboten.“ UAB-Obmann Gerald Muhrer bringt es auf den Punkt: „Gemeinsam sind wir nicht gut – wir sind besser miteinander.“

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