Schwierige Rettungsaktion am Grimming

Schwierige Bergung im alpinen Gelände.
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  • Foto: Bergrettung
  • hochgeladen von Roland Schweiger

Zwei Alpinisten gerieten am Mittwoch, 4. August, am Grimming auf einer Seehöhe von rund 2.000 Metern in Bergnot. Einer der beiden Bergsteiger verletzte sich im unwegsamen und alpinen Gelände so schwer, dass sein Begleiter über den Alpinnotruf 140 die Bergrettung verständigte. Sofort wurde von der Landeswarnzentrale Steiermark die Bergrettungen Stainach und Tauplitz alarmiert.

Dichter Nebel am Berg

Zeitgleich startete auch der Notarzthubschrauber Christophorus 14 und versuchte den verletzten Bergsteiger mittels Tau zu retten. Enrico Radaelli, Sprecher der Bergrettung Steiermark: "Der ÖAMTC-Hubschrauber wurde vom Disponenten der Landeswarnzentrale Steiermark punktgenau zum Notfallort dirigiert. Aufgrund des dichten Nebels war es bei Einsatzbeginn sehr schwierig die beiden Alpinisten zu lokalisieren."

Schwierige Rettungsaktion

Das Wetter spielte leider nicht mit. Dichter Nebel machte eine Rettung aus der Luft vorerst nicht möglich. Es wurde sofort begonnen Bergretter mit den Hubschraubern soweit wie möglich in die Nähe des Einsatzorte zu bringen. Weiteres wurde dazu die Alouette 3 des Bundesheeres aus Aigen im Ennstal und der Christophorus 99 alarmiert um eine rasche Hilfe durch die Bergretter sicherzustellen. Ein kurzes Wetterfenster gegen Mittag hat es ermöglicht, dass die Besatzung der Alouette 3 vom Bundesheer mittels Seilwinde den verletzten Alpinisten retten konnte.

Seilbergung

Er wurde ins Tal geflogen und zur weiteren notfallmedizinischen Versorgung dem ÖAMTC Notarzthubschrauber C14 übergeben. Radaelli: "Wenige Augenblicke später gelang es in einem weiteren kurzen Wetterfenster den unverletzten Begleiter ebenfalls mittels Seilwinde zu retten und ins Tal zu fliegen." "Gemeinsam haben wir heute unter widrigsten Bedingungen zwei Alpinisten vom Grimming gerettet. Die Rettungskette hat bestens funktioniert und mit etwas Wetterglück haben wir uns eine langwierige terrestrische Rettungsaktion rund 1400 Höhenmeter ins Tal erspart.", resümiert Einsatzleiter Andreas Schachner von der Bergrettung Stainach.
Im Einsatz standen: Bergrettung Stainach und Bergrettung Tauplitz mit 17 Bergrettern und einem Bergrettungsarzt, ÖAMTC Notarzthubschrauber C14 und C99 und ein Bundesheer-Hubschrauber

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