Spatenstich für Schladminger Bahnhof

v. l.: LH Fanz Voves, Bgm. Jürgen Winter, Bundesministerin Doris Bures, ÖSV-Peter  Schröcksnadel und ÖBB-Vorstand Franz Seiser.
  • v. l.: LH Fanz Voves, Bgm. Jürgen Winter, Bundesministerin Doris Bures, ÖSV-Peter Schröcksnadel und ÖBB-Vorstand Franz Seiser.
  • Foto: Tritscher
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In Schladming erfolgte der Spatenstich für den neuen modernisierten Bahnhof. Kritik kommt von der Arbeiterkammer.

Bundesministerin Doris Bures, Landeshauptmann Franz Voves, ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel, Bürgermeister Jürgen Winter und ÖBB-Holding-Vorstand Franz Seiser gaben den Startschuss für die Modernisierung des Schladminger Bahnhofes, um für die alpine Schi-WM 2013 gerüstet zu sein. Das 23 Millionen Euro-Projekt umfasst dabei die Verbreiterung des Personentunnels, welcher zusätzlich mit Liften für einen barrierefreien Zugang ausgestattet wird, die Neuerrichtung der Bahnsteige sowie der Gleise, Dächer, Wartekojen und Sitzplätze. Ebenfalls werden zum Schutz der Anrainer Lärmschutzwände von 1,3 Kilometern Länge errichtet.

Anfang 2012 wird am Bahnhofsvorplatz eine Park&Ride-Anlage errichtet, die Platz für 100 PKWs und 30 Fahrräder bieten soll. Fertig gestellt werden soll das Gesamtprojekt bis Dezember 2012. Zusätzlich zu den bereits bestehenden Zugsverbindungen werden für die Weltmeisterschaft 44 neue Verbindungen zwischen Selzthal und Bischofshofen eingerichtet.

Kritik gibt es von der AK Steiermark: Vizepräsident Fritz Ploner glaubt, dass nach der Schi-WM in Schladming der Bahnhof für internationale Gäste in den „Dörnröschenschlaf“ versinken werde, da die ÖBB plant, die IC-Linie Graz-Salzburg aufzulassen. Dies würde bedeuten, dass von den bestehenden sechs IC-Verbindungen pro Tag und Richtung nur mehr zwei Züge nach Deutschland übrig bleiben würden. Für Ploner heißt dies im Klartext: Durch die Einstellung der Linien Graz-Salzburg gäbe es eine deutliche Verschlechterung im innersteirischen und Fernverkehr. „Der Bund ist aufgefordert diesem Kahlschlag im ÖBB-Fernverkehr Einhalt zu gebieten und die Mindestbedienung der österreichischen Landeshauptstädte mit IC-Verbindungen als gemeinwirtschaftliche Leistungen zu garantieren“, so der steirische AK-Vizepräsident.

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