T u r m b a u z u S c h l a d m i n g

U t o p i s c h e G e d a n k e n

Von der Vergangenheit in die Zukunft

Dass die steirische Skihauptstadt Schladming sich seit den 70iger Jahren des letzten Jahrhunderts in eine weltoffene und in Sport- und Blasmusikkreisen weltweit bekannte Stadt entwickelt hat, ist bekannt.

Mit dabei in der stetigen Aufwärtsentwicklung immer die Nachbargemeinden und hier speziell Rohrmoos, das ja im Gleichklang mit Schladming - und manchmal sogar voraus - Schritte der wintersportlichen Entwicklung setzte.
Und im Sinne „Zukunft ist Herkunft“, wird man an die gemeinsame Bergbaugeschichte Rohrmoos-Untertal und Schladming ab etwa 1300 n. Chr. erinnert. Schon im Jahre 1325 erhielt Schladming das Stadtrecht. Exakt 200 Jahre später 1525 ging diese erste Hochblüte Schladmings je zu Ende.
Was war geschehen? Wirtschaftliche Schwierigkeiten der Bauern, die dem Kaiserhaus in Wien zugeschrieben wurden (Steuerlast) sowie religiöse gegensätzliche Meinungen zwischen den katholischen Habsburgern und den Protestanten - es ist die Zeit der Reformation und Gegenreformation und die Region Schladming und Umgebung waren hauptsächlich protestantisch - brachten das Fass zum Überlaufen, sodass die Schladminger Bauern und Bergleute kurzerhand den steirischen Landeshauptmann Dietrichstein bei einem Besuch in Schladming festnahmen. Die Antwort des Kaisers war die Verwüstung der Stadt und die Aberkennung des Stadtrechts. Schladming erholte sich in der Folge über Jahrhunderte nicht mehr von diesem Schlag.
Erst 1925 also 7 Jahre nach dem Untergang der Österr. Ungarischen Monarchie und des Kaiserhauses der Habsburger nach Ende des 1. Weltkrieges erlangte Schladming neuerlich das Stadtrecht.
Der wirkliche Neuaufschwung der Stadt und ihrer Umgebung erfolgte aber erst ab den 70iger Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Und auch dieser Neuaufschwung Schladmings hängt wieder mit einem Landeshauptmann zusammen, Dr. Friedrich Niederl.

Und interessanterweise steht auch die aktuelle Weiterentwicklung - Gemeindenzusammenlegungen - der Region Schladming Dachstein wieder mit der Landeshauptmannschaft in Graz zusammen.

Vielleicht schaffen es die Gemeinde- und Tourismusverantwortlichen der Region mit Unterstützung der Landeshauptleute in Graz Fördergelder in Wien und Brüssel für ein nächstes Grossprojekt der Schladming-Dachstein-Entwicklung aufzutreiben.
Ein Projekt, das Pichl in den Mittelpunkt rücken würde, gefolgt von Rohrmoos und Schladming.
Die Rede ist von einem etwa 2000 Meter hohen, in Pichl exakt in der Luftlinie zwischen Hochwurzen und Dachstein zu errichtenden, Liftturm - es wäre so nebenbei das mit Abstand höchste Bauwerk der Welt. Von der obersten Plattform dieses Turms mit Innenlift würde ein Lift in Richtung Süden auf den Gipfel der Hochwurzen führen, in Richtung Norden auf den Gipfel des Dachstein. Man könnte so von der Hochwurzen direkt auf den Dachstein per Lift kommen oder auch zu Fuss wandernd durch eine eingehauste Höhenbrücke. Ja, und von Ennstal in Pichl aus käme man ebenfalls äusserst schnell autolos in die Tauernregion wie auch in die Dachsteinregion. Die Aussenfassade dieses Bauwerkes wäre teils als Kletterwand gestaltet, teils mit Solarpanelen zur Stromerzeugung bestückt. Im Innenbereich gäbe es Cafes, Restaurants und Hotelbetten.

Viel Naturbelastung durch den Autoverkehr zur Dachsteintalstation und zur Hochwurzenbahn fiele jedenfalls weg.
(Fasching 2014)

Autor:

H. B. aus Liezen

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