Motto "Lebenslanges Lernen": Neue Initiativen am Arbeitsmarkt

Soziallandesrätin Doris Kampus und Bundesrat Mario Lindner sprachen über beschäftigungspolitische Maßnahmen.
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Bei der MACO Trieben luden SPÖ-Soziallandesrätin Doris Kampus und Bundesrat Mario Lindner zu einem Pressegespräch zum Thema beschäftigungspolitische Maßnahmen. Insgesamt sind in der gesamten Steiermark für arbeitspolitische Maßnahmen für das kommende Jahr rund 74 Millionen Euro vorgesehen, so Kampus. Den Schwerpunkt will man - gemeinsam mit AMS - vor allem auf Frauen, Langzeitarbeitslose sowie die Zielgruppe 50+ setzen. "Karrieremanagement 45+" nennt sich eines dieser Programme, welches auch im Bezirk Liezen als Pilotprojekt startet. Rund 15 Personen werden hier das Projekt "testen".

Lebenslanges Lernen

Ein sich ständig änderndes Arbeitsumfeld, weltweite Entwicklungen, die ein rasches Agieren erfordern, etc. - mit allen jenen Faktoren müsse man umgehen lernen. "Man muss das Bewusstsein bei den Menschen schaffen, dass ich permanent dranbleiben muss und Zusatzqualifikationen brauche", so Kampus und Lindner. Beim Karrieremanagement 45+ widmet man sich den persönlichen Karriereverläufen. Was braucht der Mensch noch, dass seine Chancen am Arbeitsmarkt bestehen bleiben? Ein wichtiges Thema hierbei sei vor allem auch die Mobilität im Bezirk Liezen, um Arbeitskräfte zu halten sowie der Abwanderung junger Menschen entgegenzuwirken, so Lindner.

"Soziale Grundeinstellung"

"Die soziale Grundeinstellung ist uns in Trieben immer wichtig gewesen", erklärte auch Betriebsleiter Peter Sodamin. Rund 170 der 900 Mitarbeiter sind über 50 Jahre alt, in den vergangenen 20 Jahren wurden über 266 Lehrlinge im Betrieb ausgebildet. Derzeit beschäftigt das Unternehmen 50 Lehrlinge, ebenso wie zahlreiche Teilzeitarbeitskräfte. Eine "Schwankung der Arbeiter" war in Trieben immer da, erklärte Sodamin, jedoch im vergangenen Jahr wurden das erste Mal Mitarbeiter aufgrund der Auftragslage freigestellt. Die Planbarkeit werde immer schwieriger, Billig-Produktionen in der EU nehmen zu.

Integration

Gesprochen wurde in Trieben auch über die Integration von Kriegsflüchtlingen in den Arbeitsmarkt. "Wir, als öffentliche Hand, müssen wissen, was diese Menschen für Qualifikationen mitbringen", so Kampus.
Ausbildungen müssten seriös erhoben werden. Kampus sprach sich für eine stufenweise Integration in den Arbeitsmarkt aus, eine Chance sei es allemal.

Autor:

Tina Tritscher aus Liezen

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