Regionalvorsitzender Mario Lindner stellt neue Kampagne der SPÖ vor

Mario Lindner inmitten der 50 Pappfiguren in Menschenform. Ein Aufsteller steht dabei sinnbildlich für 1.000 Arbeitslose in der Steiermark.
  • Mario Lindner inmitten der 50 Pappfiguren in Menschenform. Ein Aufsteller steht dabei sinnbildlich für 1.000 Arbeitslose in der Steiermark.
  • Foto: Schneeberger
  • hochgeladen von Christoph Schneeberger

Erhöhung des Arbeitslosengeldes auf 70 Prozent: Eine Forderung der SPÖ gegen die Corona-Auswirkungen.

Vor dem Tag der Arbeit am 1. Mai lud die SPÖ zu einer Pressekonferenz nach Liezen. Nationalratsabgeordneter und roter Regionalvorsitzender im Bezirk, Mario Lindner, machte die hohen Arbeitslosenzahlen infolge der Corona-Krise zum Thema. Mit Ende März waren 2.781 Personen im Bezirk Liezen ohne Arbeit. 715 Betriebe nehmen nach wie vor Kurzarbeit in Anspruch, was weitere 5.356 Arbeitnehmer betrifft. "Menschen ohne Arbeit und Personen in Kurzarbeit haben immer weniger Geld zur Verfügung, während die Fixkosten konstant bleiben. Um die Kaufkraft zu stärken, fordern wir die Erhöhung des Arbeitslosengeldes von derzeit 55 auf 70 Prozent", sagt Lindner.

70.000 Pflegekräfte

"Letztes Jahr haben wir noch alle für Menschen in systemrelevanten Berufen geklatscht", betont Lindner und verweist darauf, dass sich mittlerweile die Sicht bei vielen verändert hat. "Die Menschen im Gesundheitsbereich sind am Anschlag, der vom ÖGB geforderte Corona-Tausender ist daher längst überfällig. Sie haben sich diesen Bonus verdient.“
Da vor allem Frauen in diesem Bereich tätig sind, seien sie besonders hart von der Krise getroffen worden. Mario Lindner spricht von 70.000 Pflegekräften, die in nächster Zeit benötigt werden. Diese sollen unter anderem über eine Pflegestiftung, attraktivere Arbeitsbedingungen sowie bessere Bezahlung bereits bei der Ausbildung rekrutiert werden. Ein weiteres Problem, das nun im Vorfeld der Öffnungsschritte auf den Tourismus zukommen werde, sei laut Lindner, "dass sich Schlüsselarbeitskräfte mittlerweile einen anderen Job gesucht haben. Es ist fraglich, ob sie jetzt nochmal zurückkommen."


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