Eine Spurensuche mit Schneeschuhen
Saharastaub am Juchazkreuz

Juchazkreuz
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Ausgangspunkt der frühlingshaften Schneeschuhwanderung ist der Gamser Krautgraben, gut beschildert und erreichbar über den sog. Krautriedl bis zur Abzweigung Sommerauerweg.
Dort folgt man dem Weg bis zum „Adambauer“ von Erich und Lotte Reiter, die für die Bewirtschaftung der steilen Wiesenhänge viel Mühe und Handarbeit aufwenden müssen. Der leicht ansteigende Forstweg im Wald wartet mit ersten Aussichten ins Gamsforst und Torsattelgebiet auf. Nach einer guten Stunde teilt sich der Weg.
Links gelangt man auf die 1148 m hoch gelegene Köpplalm und Stutzbauernalm. Auf einer Bestandskarte des k.k. Wirtschaftsbezirks Groß-Reifling 1911 ist noch der Stutzbauernriesweg für die einstige Holzbringung und eine Kohlungsstätte zur Holzkohlenerzeugung verzeichnet.
Rechterhand geht’s entlang der „Stoanastiag“ zur Bischofbauernalm. Selbst ohne geologische Vorkenntnisse faszinieren die vielen unterschiedlichen Gesteinsschichten und Felsformationen am Wegesrand.
Im Sommer trifft man an dieser Wegabzweigung gerne Mountainbiker, die von Palfau kommend auf der Buchsteinrunde „Trans Nationalpark“ unterwegs sind. Die durchgehend markierte Etappe führt vom Stiegenwirt zum Forsthaus Palfau, rechts übern Hasenbichl zur Sandreith, vorbei an Wolfstein und dem 1075m hohen Hüttstein talwärts in den Krautgraben und die Nothklamm.
Munter sprudelnde Quellen bezeugen großen Wasserreichtum und begleiten gemeinsam mit ersten Frühlingsboten, Gänseblümchen und Huflattich die Schneeschuhwanderer bis zur Bischofbauernalm.
In diesem gut geschützten Kessel nordwestlich der Happelmäuer ist der klare Ausblick ins Gesäuse heute allerdings mit Saharastaub leicht eingetrübt.
Nach einer weiteren halben Stunde Gehzeit strahlt einem das Juchazkreuz am Hochmoos entgegen, wo einem das Herz aufgeht vor Freude und laut juchazn lässt!
Das Kreuz wurde 2016 in Erinnerung an den plötzlich verstorbenen Franz Klapf aus Gams liebevoll neugestaltet und mit einer Bergmesse feierlich eingeweiht.
Gemütliche Kaffeejause und Eintrag ins Gipfelbuch ersetzen vor dem Abstieg den bei klarer Sicht möglichen Weitblick zum Dachstein - wie schön ist doch die Welt daohoam!


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