Region Liezen zieht an einem Glasfaserstrang
Gemeinsames Glasfaserprojekt sucht Investor

Als Grundlage für den Glasfaserausbau in der Region Liezen dient ein „Masterplan“, der das Führen der Glasfaserleitungen in die einzelnen Gebäude vorsieht.
  • Als Grundlage für den Glasfaserausbau in der Region Liezen dient ein „Masterplan“, der das Führen der Glasfaserleitungen in die einzelnen Gebäude vorsieht.
  • Foto: RML
  • hochgeladen von Roland Schweiger

Mit Blick in die Zukunft hat die Regionalversammlung des Bezirkes Liezen einstimmig beschlossen, beim Ausbau der Glasfaserinfrastruktur im Bezirk gemeinsam an einem Strang zu ziehen und Investoren ins Boot zu holen.

Nach gründlichen Vorbereitungsarbeiten wurde ein Vergabeverfahren zur Erteilung einer Baukonzession für den Ausbau und die Finanzierung eines Glasfasernetzes im Bezirk Liezen bekanntgemacht. Bis Ende des Jahres werden mit interessierten Investoren Gespräche geführt. „Für die Attraktivität unserer Region ist eine moderne Kommunikationsinfrastruktur essentiell, gerade wenn es darum geht, Unternehmen perfekte Standortbedingungen für ihre Tätigkeiten zu bieten“, so die Vorsitzenden des Regionalverbandes Bezirk Liezen, LAbg. Bgm. Armin Forstner und LAbg. Michaela Grubesa. „In diesem Sinne schafft Digitalisierung Arbeitsplätze und berufliche Perspektiven in der Region. Mit den sich dadurch ergebenden Möglichkeiten können wir kreative und innovative Lösungen für unsere gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung finden.“

Ausbaustrategie

Aufbauend auf einer Grobplanung eines FTTH/B-Netzes (darunter versteht man das Führen einer Glasfaserleitung bis in die Wohnung oder das Gebäude) wurde bereits eine mögliche Ausbaustrategie erarbeitet, die nun die Grundlage für das Ausschreibungsverfahren darstellt. Man schätzt, dass der Anschluss von 75% aller Haushalte und Betriebe mit einer Investitionssumme von rund 120 Millionen EUR in rund fünf Jahren ausgebaut werden könnten.

Vergabeverfahren

„Das Interesse von potentiellen Investoren ist groß und hat uns veranlasst, ein Vergabeverfahren einzuleiten“, ergänzt die Geschäftsführerin des RML Regionalmanagements Bezirk Liezen, Eva Stiermayr. Im besten Fall haben wir Ende des Jahres einen strategischen Partner, der gemeinsam mit der RML Infrastruktur GmbH innerhalb von wenigen Jahren möglichst flächendeckend den Bezirk glasfaserfit macht“. 

Breitbandstrategie 2030

In der Breitbandstrategie 2030 spricht sich das Land Steiermark klar für eine möglichst rasche und flächendeckende Versorgung der steirischen Regionen mit schnellem Internet aus: gute Kommunikationsinfrastruktur ist ein Standortfaktor, schafft Chancen für periphere Regionen und ermöglicht Digitalisierung in vielen Lebens- und Arbeitsbereichen.

Auch interessant: 

"2030 ist es zu spät für die Breitband-Offensive in der Steiermark"

Kommentare

?

Du möchtest kommentieren?

Du möchtest zur Diskussion beitragen? Melde Dich an, um Kommentare zu verfassen.

Informationen zur Corona-Schutzimpfung

Hier wird geimpft!
Alle wichtigen Infos

Zum Corona-Ticker

Du willst eigene Beiträge veröffentlichen?

Werde Regionaut!

Jetzt registrieren

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Du möchtest selbst beitragen?

Melde dich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Foto des Tages einbetten

Abbrechen

Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen