Kooperation
MFL und ÖBB gehen gemeinsame Wege

Andreas Matthä (ÖBB) und Herbert Decker (MFL, v. l.).

Rund ein Drittel des Umsatzes von zuletzt 100 Millionen Euro erwirtschaftet die Maschinenfabrik Liezen und Gießerei (MFL) im Bereich Bahnverkehrstechnik. Ein Großteil davon entfällt auf hochpräzise Gussteile und Schweißbaugruppen. So zählen unter anderem Siemens, Bombardier und Stadler zu den Kunden der Obersteirer. Rund drei Viertel der Produkte gehen in den Weltmarkt, wo das 800-köpfige Unternehmen nun auch mit innovativen Schienenfräsaggregaten reüssieren will: „Schienenverkehrswege sind vor allem im Hochgeschwindigkeitsbereich immer stärker werdenden Anforderungen ausgesetzt. Mit unseren entsprechenden Frästechnologien kann die Lebensdauer dieser Schienen maßgeblich erhöht werden. Das führt zu mehr Wirtschaftlichkeit, mehr Sicherheit und darüber hinaus zur Reduktion des Lärms“, betont MFL-Geschäftsführer Herbert Decker.

Kooperation mit der ÖBB

Als Technologiepartner der Liezener fungieren die ÖBB. Generaldirektor Andreas Matthä stattete dem Werk einen persönlichen Besuch ab: „Viele unserer Züge sind bereits mit Know-how aus Liezen unterwegs. Schon jetzt sind konkret hochpräzise Gussteile und Stahlbaugruppen in unseren Schienenverkehrsfahrzeugen verbaut. Aus diesem Grund forcieren wir auch die Technologie-Partnerschaft im Bereich der Schienenfräsaggregate“, betont Matthä. Konkret wollen die beiden Unternehmen durch einen strategischen Austausch die Anforderungen von morgen für die speziellen Fräsaggregate definieren.

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