Seit Aufzeichnungsbeginn
Schladminger Tourismusjahr 2020 trotz Corona in den Top-5

Mit hohen Ankunfts- und Nächtigungszahlen bis Ende Februar legte das Schladminger Tourismusjahr 2020 die Basis für das solide Ergebnis – trotz Corona.
  • Mit hohen Ankunfts- und Nächtigungszahlen bis Ende Februar legte das Schladminger Tourismusjahr 2020 die Basis für das solide Ergebnis – trotz Corona.
  • Foto: Schneeberger
  • hochgeladen von Christoph Schneeberger

Selbst für den Schladminger Tourismusverband lässt sich das Tourismusjahr 2020 (November 2019 bis Oktober 2020) nur schwer einordnen: ein Höhenflug zu Beginn des Winters, danach die Corona-Krise und Sommermonate der Rekorde.

Mit einem zwischenzeitlichen Plus von 4,5 Prozent bei Ankünften und Nächtigungen erlebte das Schladminger Tourismusjahr bis Ende Februar einen grandiosen Saisonstart. Mitte März mussten die Skigebiete zusperren, herrliches Sonnenwetter hätte allerdings für einen perfekten Winter-Ausklang gesorgt.

Bilanz trotzt Corona

Nach mehreren Wochen Lockdown im Spätwinter und Frühling konnte Ende Mai über die vergangene Wintersaison Bilanz gezogen werden. 217.660 Ankünfte (-15,1 %) und 929.235 Nächtigungen (-11,4 %) in der Wintersaison bedeuteten ein sattes Minus zum Vorjahr. „In Anbetracht der Umstände ist dieses Ergebnis dennoch großartig. So lag in den Monaten bis Februar die durchschnittliche Bettenauslastung aller Betriebe gesamt zum ersten Mal über 50 Prozent", berichtet Gerhard Pilz vom Tourismusverband Schladming.

Heimaturlaub

Am 29. Mai wurde mit dem Pfingstwochenende die Beherbergung touristischer Gäste wieder möglich und es erfolgte der Start in die Sommersaison. Während der Juni insgesamt mit 57.786 Nächtigungen (-51,1 %) noch von Vorsicht und Zurückhaltung der Gäste gekennzeichnet war, konnte man am hohen Anteil der österreichischen Gäste (63,3 %) bereits den Trend für den Sommer erkennen.

Starke Sommermonate

Die Monate Juli, August und September verzeichneten allesamt überdurchschnittliche Werte bei Ankünften und Nächtigungen. Ende September wurden seitens der Bundesregierung, vor allem bezüglich Veranstaltungen, wieder stärkere Einschränkungen verordnet, das in Schladming speziell den Congress betraf, da der Oktober dort traditionell ein sehr starker Monat ist. Dazu sagt Gerhard Pilz: „Neben dem Wunsch nach Abstand in der Natur waren sicherlich die zusätzlich gesetzten Marketingaktivitäten hinsichtlich der Herbstferien in Deutschland und Österreich ein Mitgrund dafür, dass das Minus mit 6,5 Prozent eher moderat ausgefallen ist."

Leichtes Minus

Die Sommersaison schloss somit bei insgesamt 189.896 Ankünften (-5,6 %) und 709.825 Nächtigungen (-4,4 %) und einer durchschnittlichen Aufenthaltsdauer von 3,7 Tagen. Der Nächtigungsanteil entspricht 43,3 Prozent vom Tourismusjahr.

Ungewisser Winter

Insgesamt ist das Tourismusjahr 2020 mit 407.556 Ankünften (-10,9 %) und 1.639.060 Nächtigungen (-8,5 %) nach Ankünften das fünft- und nach Nächtigungen das viertstärkste Jahr der Tourismusgemeinde Schladming seit Aufzeichnungsbeginn. „Man darf deshalb – rein statistisch gesehen – getrost davon sprechen, dass unser Hauptwirtschaftszweig im Tourismusjahr 2020 mit einem blauen Auge davongekommen ist. Wesentlich schwieriger wird sicher der bevorstehende Winter, wobei wir dennoch zuversichtlich sind, dass wir gemeinsam mit unseren Leistungsträgern das Beste daraus machen“, zeigt sich Gerhard Pilz leicht hoffnungsvoll.

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