WKO fordert: mehr Fairness für die regionale Wirtschaft

Für fairen Wettbewerb: Karl-Heinz Dernoscheg und Helmut Blaser wollen heimische Unternehmer stärken.
  • Für fairen Wettbewerb: Karl-Heinz Dernoscheg und Helmut Blaser wollen heimische Unternehmer stärken.
  • hochgeladen von Christoph Schneeberger

Die Wirtschaftskammer fordert ein härteres Vorgehen im Kampf gegen unlauteren Wettbewerb.

Vergangene Woche luden Helmut Blaser, Regionalstellenobmann der Wirtschaftskammer Ennstal/Salzkammergut, und der Direktor der Wirtschaftskammer Steiermark, Karl-Heinz Dernoscheg, zu einem Pressegespräch zum Thema "Mehr Fairness für die regionale Wirtschaft".
Mit einem Forderungspaket zur Sicherstellung fairer Wettbewerbsregeln, gegen die vor allem im Bereich des Onlinehandels, aber auch beim grenzüberschreitenden Dienstleistungsverkehr immer öfter verstoßen wird, sollen heimische Unternehmer besser geschützt werden.

Online-Handel

Die Wettbewerbsgleichheit als Grundsatz entspricht laut Wirtschaftskammer in vielen Bereichen nicht mehr der Realität. "Vor allem viele Klein- und Mittelbetriebe klagen über ein zusehends stärker werdendes Ungleichgewicht, speziell was den Mitbewerb durch internetbasierte Plattformen betrifft", berichtet Helmut Blaser. Mittlerweile shoppen bereits 61 Prozent der Steirer im Internet, 47 Prozent im EU-Ausland.

Strengere Kontrollen

"Wir leben in einer Zeit des digitalen Wandels mit vielen neuen Angebots- und Vertriebsmöglichkeiten. Allerdings darf die Innovation nicht darin liegen, bestehende Regeln zu umgehen und sich dadurch einen Wettbewerbsvorteil zu sichern", betont Karl-Heinz Dernoscheg.
Auch in unserem Bezirk wird die unbefugte Gewerbeausübung als Kavaliersdelikt gesehen, wie Helmut Blaser zu berichten weiß. "Speziell in der Vorweihnachtszeit stellen wir verstärkte Aktivitäten im Bereich Kekse, Weihnachtsstollen und Striezel fest. Damit gehen natürlich auch Produkte aller Art, die auf Weihnachtsmärkten angeboten werden, einher. Stark betroffen sind auch Dienstleistungsbranchen wie Kosmetik, Friseure und Fußpflege, die von der illegalen Ausübung betroffen sind. Klassiker sind auch Beherbergung von Gästen, KfZ-Technik und Güterbeförderung."

Autor:

Christoph Schneeberger aus Liezen

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