17.11.2017, 11:26 Uhr

Das Benediktinerstift Admont - immer einen Ausflug wert!

Die Bibliothek aus der Barockzeit
Admont: Stift Admont | Das Benediktinerstift Admont im Ennstal wurde 1074 gegründet. Neben einem Mönchskloster gab es im Mittelalter hier auch ein Nonnenkloster.

Die Ableitung wäre einfach, aber der Name leitet sich nicht von "ad montes" (Lateinisch für bei den Bergen) ab, das ist eine spätere Latinisierung. In der ältesten Urkunde aus dem Frühmittelalter aus dem Jahr 859 heißt der Ort "In Ademundis valle" (im Tal Ademundis).
Als Gründerin gilt Hemma von Gurk, Gräfin von Friesach, die 1045 starb. Seit Jahrhunderten ist sie Landespatronin von Kärnten.

Erzbischof Gebhard von Salzburg unterstellte 1074 das neugegründete Kloster ihrem Schutz.
1121 wurde eine romanische Basilika eingeweiht. Im 17.Jahrhundert wurden Teile der Klosterbauten barockisiert. 1776 entstand die heute noch erhaltene Klosterbibliothek mit 70m Länge, hier befinden sich 70 000 Bände und die Figuren von Stammel.
Die Deckenfresken stammen von Altomonte (Lateinisch für Hohenberger), der Prunksaal von Joh. Gotthard Hayberger aus Steyr, von Joseph Hueber ausgeführt.
1865 verheerte dann ein großer Brand die Klostergebäude, nur die Bibliothek blieb verschont. In nicht einmal 5 Jahren wurde eine neue Klosterkirche errichtet und die Klostergebäude wieder aufgebaut.

Heute erstrahlt das Benediktinerstift Admont in neuem Glanz. Die Bibliothek wurde vor einigen Jahren renoviert. Es gibt auch eine naturkundliche Sammlung mit ausgestopften Tieren. 2017 gab es eine sehenswerte Sonderausstellung mit gotischer Kunst aus dem Spätmittelalter. Sehenswert sind auch die Berge im nahen Gesäuse wie die Haller Mauern und der Bergsteigerfriedhof in Johnsbach.
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Kerstin Kögler aus Land Steiermark | 17.11.2017 | 11:33   Melden
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