08.06.2017, 10:20 Uhr

Das 74. Bergturnfest steht ins Haus - vom Turnen an der Wolkengrenze

Impressionen des Bergturnfestes von 1927. Die Teilnehmer posieren vor der neuen Liezenerhütte.

Eine sehr bewegende Geschichte. Zum 74. Mal findet heuer das Bergturnfest auf 1.760 Metern Seehöhe statt.

Eingebettet zwischen Raidling und der Hochmölbinggruppe schlängelt sich im Toten Gebirge die so genannte Schafschwemme, ein kleiner Bach, von den Bergen herab in Richtung Liezenerhütte. Genau dort findet regelmäßig das Bergturnfest statt. Eine Veranstaltung, die schon in wenigen Jahren die Hundertermarke erreicht. 1925, kurz nach der Fertigstellung der Alpenvereinshütte der Sektion Liezen (Liezenerhütte 1.760 Meter Seehöhe), hat Franko Vasold den bewegenden gesellschaftlichen Anlass ins Leben gerufen.

Hoch hinaus

Der multisportliche Bewerb ist der höchstgelegene seiner Art in Mitteleuropa. Die Anreise zu diesem "Event" erfolgt mit knappen zwei Stunden Gehzeit ausschließlich zu Fuß. Auch heuer, am 6. August, wird der idyllische Almboden wieder zum Austragungsort und Spielboden für interessante alte und neue sportliche Disziplinen. Retro ist in. So werden die klassischen Bewerbe, wie Keulenwurf, Steinstoßen, 100-Meter-Lauf, Kugelstoßen und Weitsprung, von einem Berglauf auf den Kleinmölbing ergänzt. Der Sportclub Liezen setzt hier als Veranstalter einen aufwendigen organisatorischen Maßstab. Für Unterbringung und Verköstigung auf der Liezenerhütte sorgt der Alpenverein Liezen. Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier: www.alpenverein.at/liezen
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