28.09.2016, 12:38 Uhr

Die Aufgaben einer professionellen Altenpflege

Würde- und liebevoll wünschen sich viele Angehörige die Pflege für eine geliebte Person. (Foto: djd/DFV)
Professionelle Altenpflege hat diverse Formen: Hauskrankenpflege, ambulante Pflegedienste, Altenheim, Pflegeheim, Gerontopsychiatrie sowie bedingt auch in Palliativstationen und Hospizen. Die Altenpflege soll vor allem eine stabile Lebensqualität erhalten. Geistige, körperliche und soziale Fähigkeiten nehmen im Alter ab. Die Aufgabe der Altenpflege ist primär, die Fähigkeiten der Selbstpflege des Betroffenen so weit wie möglich zu erhalten und zu fördern. Die Koordination professioneller und informeller (privater oder ehrenamtlicher) Versorgung teilweise hilfebedürftiger alternder Personen ist eine äußerst anspruchsvolle Aufgabe. Oft geht es dabei um Eingriffe in das Selbstbestimmungsrecht von Erwachsenen.

Pflegedienste versorgen Erkrankte im eigenen Haus

Die Pflege eines alten Menschen mit Demenz oder einer anderen Erkrankung ist anspruchsvoll. In der ersten Zeit übernehmen meist Angehörige, wenn sie nicht in voller Beschäftigung stehen, diese schwierige Aufgabe. Verschlechtert sich der Zustand der zu pflegenden Person, ist die mobile Pflege oft eine neue Chance. Je früher man das Gespräch mit dem Erkrankten sucht, desto leichter fällt die endgültige Entscheidung. Damit können individuelle Wünsche berücksichtigt werden. Bei der Auswahl der Pfleger kommen oft vor allem persönliche Kriterien zu tragen. Manche Menschen wollen nach neuesten medizinischen Erkenntnissen behandelt werden. Vielfach wollen die Erkrankten aber einfach nur, dass ihnen geholfen wird.

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