18.11.2016, 20:46 Uhr

Wird die Erde in 1000 Jahren zerstört sein?

Planneralm: Schober Spitz | Stephen Hawking: Erde wird spätestens in 1.000 Jahren zerstört sein

Damit die Menschheit nicht ausstirbt, muss sie sich nach Ansicht des Wissenschaftlers Stephen Hawking neue Lebensräume im Weltraum erschließen. Moderne Technologie drohe nämlich, die Erde zu zerstören.

Die Menschheit wird die nächsten tausend Jahre nicht überleben, wenn sie nicht eine neue Heimat auf einem anderen Planeten findet: Dieser Ansicht ist der britische Physiker Stephen Hawking.

In einer Vorlesung im Universitätsclub Oxford Union zeichnete der Wissenschaftler diese Woche ein düsteres Bild von der Zukunft der Menschheit, wie der "Independent" in seiner Onlineausgabe berichtet. "Ich glaube nicht, dass wir weitere tausend Jahre überleben werden, wenn wir nicht unserem zerbrechlichen Planeten entfliehen", zitiert die Zeitung den 74-Jährigen.

Bereits im Januar hatte der Starphysiker in einer Reihe von Radiosendungen der BBC erläutert, warum er die Auslöschung des Lebens auf der Erde für unausweichlich hält. Das Problem sieht er demnach im technischen Fortschritt, der neben vielen Vorteilen auch ernste Gefahren mit sich bringe.

So hätten etwa Nukleartechnik, von Menschen gezüchtete Viren oder künstliche Intelligenz das Potenzial, die Menschheit auszulöschen. In den nächsten Jahrhunderten würde die Wissenschaft ständig weitere Technologien erzeugen und damit "neue Möglichkeiten, wie etwas schieflaufen kann."

Der Forscher hat berechnet, dass die Wahrscheinlichkeit, dass etwas schieflaufen wird, über einen langen Zeitraum betrachtet, nahezu 100 Prozent beträgt. "Obwohl die Wahrscheinlichkeit einer globalen Katastrophe auf ein bestimmtes Jahr bezogen ziemlich gering ist, summiert sie sich über die Zeit und grenzt in den nächsten tausend oder zehntausend Jahren an absolute Sicherheit", sagte Hawking in der BBC.

Die Menschheit sollte sich nach seiner Vorstellung bemühen, bis dahin neue Lebensräume in anderen Sternensystemen zu erschließen, damit eine globale Katastrophe nicht auch das Ende der unserer Spezies bedeute.

Die Menschheit gefährdet sich selbst

Dem aktuellen Stand der Technik nach zu urteilen, werde aber noch einige Zeit vergehen, bis Menschen dazu in der Lage sind. Damit schätzt Hawking auch die Erfolgschancen der unterschiedlichen Initiativen für eine Besiedlung des Mars in den nächsten Jahrzehnten als sehr gering ein. "Bis wir autonome Kolonien im Weltall etablieren können, werden mindestens noch hundert Jahre vergehen. Darum müssen wir in diesem Zeitraum sehr vorsichtig sein", mahnte der Physiker.

Der Forscher möchte aber nicht so missverstanden werden, dass er gegen einen weiteren technischen Fortschritt sei: "Wir werden nicht aufhören, die Entwicklung voranzutreiben und werden sie auch nicht umkehren. Aber wir müssen die Gefahren erkennen und kontrollieren. Ich bin ein Optimist, ich glaube daran, dass wir das können."

Dazu müssten die Menschen ihre Aggression zügeln, hatte Hawking schon früher angemahnt. Bereits 2015 hatte er in einer Ansprache im Science Museum in London Aggression als das größte Übel der Menschheit bezeichnet. "Sie mag ein Überlebensvorteil in Zeiten der Höhlenmenschen gewesen sein, um mehr Nahrung, Revier oder einen Partner zur Fortpflanzung zu bekommen, aber jetzt droht sie, uns alle zu zerstören", sagte Hawking. (Quelle gmx Österreich)

„So unterschiedlich die Meinungen darüber, was aus unserer Erde wird, auch sind, eines ist sicher: Sie ist einzigartig. Im Gegensatz zu anderen Planeten existiert auf ihr Leben in atemberaubender Vielfalt. Wodurch wird das ermöglicht? Die Wissenschaft nennt gleich mehrere Voraussetzungen. Vor allem gibt es auf der Erde flüssiges Wasser in Hülle und Fülle, und sie hat den optimalen Abstand zur Sonne. Außerdem besteht die Erdatmosphäre aus dem richtigen Gasgemisch und enthält relativ viel Sauerstoff.

Interessanterweise werden genau diese Details in dem Schöpfungsbericht erwähnt, der im Bibelbuch 1. Mose zu finden ist. Dort ist im 1. Kapitel, Vers 10 über Gott zu lesen: „Die Sammlung der Wasser . . . nannte er Meere“ — ein deutlicher Hinweis auf große Mengen flüssiges Wasser. In Vers 3 desselben Kapitels heißt es: „Gott sprach dann: ‚Es werde Licht.‘ “ Unser Planet ist nahe genug an der Sonne, damit der größte Teil des Wassers darauf flüssig bleibt, aber nicht so nah, dass das gesamte Wasser verdampfen würde.

Nach 1. Mose 1:6 schuf Gott die „Ausdehnung“ oder Atmosphäre. Später ließ Gott gemäß den Versen 11 und 12 Gräser, Bäume und andere Pflanzen wachsen. All das weist darauf hin, dass es damals Sauerstoff gegeben haben muss, der schließlich Mensch und Tier die lebenswichtige Atmung ermöglichte.

Was lässt sich aus alldem folgern? Als Gott die Erde schuf — mit reichlich Wasser, in optimalem Abstand zur Sonne und mit dem richtigen Gasgemisch als Atmosphäre —, muss er eine bestimmte Absicht verfolgt haben. Die Bibel erklärt dazu, dass Gott die Erde „nicht einfach umsonst erschuf“, sondern „sie bildete, damit sie auch bewohnt werde“ (Jesaja 45:18). „Was die Himmel betrifft, Jehova gehören die Himmel“, heißt es in Psalm 115:16, „aber die Erde hat er den Menschensöhnen gegeben.“ Ja, die Erde wurde für den Menschen geschaffen.

Wie aus der Bibel hervorgeht, schuf Gott das erste Menschenpaar und gab den beiden ein paradiesisches Zuhause, den Garten Eden. Sie sollten ihn bebauen und pflegen (1. Mose 2:15). Gott sagte ihnen auch: „Seid fruchtbar, und werdet viele, und füllt die Erde, und unterwerft sie euch“ (1. Mose 1:28). Stellen wir uns einmal vor, was für ein herrliches Leben vor ihnen lag! Die Menschen sollten das Paradies über die ganze Erde ausdehnen und für immer darin wohnen. Was für eine wunderbare Zukunft!

Leider beschloss das erste Menschenpaar, Gott den Rücken zu kehren und trotzig einen Weg der Unabhängigkeit einzuschlagen, den der überwiegende Teil der Menschheit bis heute geht (1. Mose 3:1-6). Mit welchem Ergebnis? Statt die Erde zu bebauen und zu pflegen, zerstört der Mensch sie in einem Ausmaß, wie es früher für unvorstellbar gehalten wurde (Offenbarung 11:18). Wie tröstlich ist es da, zu wissen, dass sich an Gottes Absicht mit der Erde nichts geändert hat. Die Bibel versichert uns: „[Gott] hat die Erde auf ihre festen Stätten gegründet; sie wird auf unabsehbare Zeit oder für immer nicht zum Wanken gebracht werden“ (Psalm 104:5). Und Jesus versprach in der Bergpredigt: „Glücklich sind die Mildgesinnten, da sie die Erde erben werden“ (Matthäus 5:5). Wie wird all das verwirklicht werden?


Eine wunderbare Zukunft

„Der Klimawandel ist ein globales Problem“, sagte ein ehemaliger US-Präsident. Daher erfordert dieses Problem zweifellos auch eine globale Lösung. Jesus wies auf diese Lösung hin — Gottes himmlisches Reich. Er lehrte seine Nachfolger beten: „Dein Reich komme“ (Matthäus 6:9, 10, Einheitsübersetzung). Gemäß den Prophezeiungen der Bibel ist dieses Reich oder Königreich eine Weltregierung, die bald „alle diese Königreiche [die gegenwärtigen Regierungen] zermalmen und ihnen ein Ende bereiten“ wird (Daniel 2:44). Außerdem wird es „die . . . verderben, die die Erde verderben“ (Offenbarung 11:18). Kein Zweifel: Diejenigen, die Raubbau mit der Erde treiben und ihre Ressourcen verschwenden, werden zur Rechenschaft gezogen werden.

Was wird dann aus unserem verschmutzten Planeten?
Bemerkenswert ist, dass Jesus während seines Erdenlebens sogar Gewalt über die Elemente wie den Wind und das Meer hatte. Mit wenigen Worten konnte er einen heftigen Sturm beruhigen (Markus 4:35-41). Als himmlischer „Herr der Herren und König der Könige“ wird Jesus noch weit größere Macht über die Erde und die Naturkräfte ausüben (Offenbarung 17:14). Jesus beschrieb seine Herrschaft sogar als „Wiedererschaffung“ (Matthäus 19:28). Eine andere Übersetzung spricht an dieser Stelle davon, dass „die Welt erneuert“ wird (Gute Nachricht Bibel).

Alle Fotos entstanden im Oktober 2016 beim Abstieg vom Schober Spitz zur Planneralm.

Wäre es nicht jammerschade, wenn der Schöpfer es zulassen würde, dass die Menschen die Erde unbewohnbar machen?
1
1
2
1 2
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
5
Diesen Mitgliedern gefällt das:
Lesen Sie auch die Bildkommentare zum Beitrag
4 Kommentareausblenden
16.014
Kurt Dvoran aus Schwechat | 18.11.2016 | 22:17   Melden
3.197
Peter Seper aus Oberwart | 19.11.2016 | 10:43   Melden
1.068
Friedrich Klementschitz aus Leibnitz | 19.11.2016 | 15:03   Melden
47.738
Harald Schober aus Weiz | 19.11.2016 | 16:45   Melden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.