12.04.2017, 16:20 Uhr

Das Rote Kreuz hielt Bezirksversammlung ab

Bezirksstellenleiter Otto Marl bei seiner Ansprache. (Foto: RK)

Das Rote Kreuz präsentierte die Bilanz des vergangenen Jahres.

„Wir haben den 100er geknackt, damit habe ich gar nicht gerechnet“ meinte ein sichtlich erfreuter Bezirksstellenleiter Otto Marl zu Beginn der diesjährigen Bezirksversammlung des Roten Kreuzes. In der Garage der Bezirksstelle Liezen hatten sich nämlich 108 stimmberechtigte haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter des Bezirkes Liezen eingefunden.
Nach einer Trauerminute für den verstorbenen Altbürgermeister von Schladming und großen Förderer des Roten Kreuzes, Hermann Kröll, und anderen Ehrenamtlichen, begann die Versammlung mit einer filmischen Vorführung des Leistungsberichtes 2016. Und dieser war in allen Tätigkeitsbereichen – Rettungsdienst, mobile Pflege und Betreuung, Blutspendedienst, Soziale Dienste, Psychosoziale Betreuung und Jugendrotkreuz - eindrucksvoll.

Erfreuliche Bilanz

Allein im Rettungsdienst wurden 2016 mit den 34 Einsatzfahrzeugen 1.718.086 Kilometer zurückgelegt. Das wären 42,87 Erdumrundungen oder 4,5 Mal die Strecke von der Erde zum Mond. Erfreulich ist auch, dass 36 neue Mitarbeiter die Ausbildung zum Rettungssanitäter absolviert haben.
In ihren Berichten hoben Bezirksgeschäftsführer Ronald Vala und Finanzreferent Thomas Lackner die Konsolidierung des Budgets besonders hervor. Es sei gelungen, den Abgang um etwa 200.000 Euro zu verringern. „Wir sind auf einem guten Kurs, aber der muss auch 2017 fortgesetzt werden“ betonte Ronald Vala.

Einbindung zur Gesundheitsreform

Bezirksstellenleiter Otto Marl forderte mit großem Nachdruck die Einbindung des Roten Kreuzes in die Planungen zur Gesundheitsreform 2035. „Das Rote Kreuz ist von der Reform massiv betroffen, daher muss man uns in die Gespräche einbeziehen, wir sind ja auch der flächenmäßig größte Bezirk Österreichs“. Diese Forderung wurde auch von den beiden anwesenden Vertretern der Landespolitik, den Landtagsabgeordneten Karl Lackner und Michaela Grubesa, in ihren Ansprachen unterstützt.
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