20.11.2017, 07:31 Uhr

Die Tradition rund um den Kulm

Hubert Neuper zeigt es an: Mitte Jänner gastiert der Skiflugtross nach einjähriger Pause wieder in Bad Mitterndorf.

Die Skisprungpolka, gespielt von den Straßner Musikanten, hat die Auftaktveranstaltung am Kulm eingeleitet.

Vom 12. bis 14. Jänner 2018 findet wieder der Skisprungweltcup unter der Leitung von Hubert Neuper am Kulm statt. Und da gilt es viel vorzubereiten, wenn an den drei Tagen insgesamt 1,5 Millionen Menschen das Großereignis live oder über das Fernsehgerät mitverfolgen werden.
"Die Vorbereitungen laufen bereits seit Wochen und ohne der zahlreichen Mitarbeiter würde das alles nicht funktionieren", betont Hubert Neuper in seiner Rede. Ihm geht es um den touristischen Wert, um die Bilder die nach außen getragen werden. Unter dem Begriff „Kulmination“ soll das Feuer des Kulms weiterleben. Dabei steht Kulmination für das Höchste, den Gipfel erreichen. Aber auch für den Kulm an sich und die österreichische Tradition Großereignisse zu veranstalten.

Tradition weiterführen

Hubert Neuper kümmert sich bereits seit 22 Jahren um die Großveranstaltung rund um den Kulm und möchte seine Heimatregion in einer besonderen Form präsentieren. Nicht immer war dies einfach. Zu Beginn hat sich keiner so richtig für die Veranstaltung am Kulm interessiert, aber Hubert Neuper hat die Veranstaltung groß gemacht, hat sie zu „seiner“ Veranstaltung gemacht. Bei den zwölf Großveranstaltungen, die bereits in Bad Mitterndorf/Tauplitz stattgefunden haben, waren insgesamt gut eine Million Zuseher vor Ort. Und auch heuer wird wieder mit vielen Sportbegeisterten gerechnet. Dass die Organisation eines solchen Ereignisses nicht einfach ist, kann wohl jeder nachvollziehen. Sind doch mehr als ein Hektar Zeltfläche zu betreuen, 30.000 Semmeln werden verbraucht und 190 mobile Toilettenkabinen stehen bereit, um ein paar Zahlen zu nennen.

„Kulm ist geil“

Unter dem Motto „Kulm ist geil“ – in Anlehnung an „Geiz ist geil“ – versucht Hubert Neuper den Anwesenden zu erklären, dass er niemanden um Geld für die Großveranstaltung bitten will. Aber es gibt noch eine finanzielle Lücke, die bis zum Start im Jänner zu schließen ist. Wirtschaftlich steht der Skiflug-Weltcup also noch nicht ganz auf festem Boden, aber alle Anwesenden sind sich sicher, dass es hierfür in der nächsten Zeit eine Lösung geben wird. Mut dazu gibt ein besonderes Jubiläum, das an dem Abend noch gefeiert werden durfte. Der dienstälteste Mitarbeiter Johann Seebacher wurde geehrt. Er ist seit 1951 im Kulm-Team. Er arbeitet seit mittlerweile 66 Jahren mit großer Freude an den Veranstaltungen am und rund um den Kulm mit.
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