22.09.2014, 00:30 Uhr

Höhlen im Toten Gebirge erforscht

Röhrengänge in der Wildbaderhöhle wurden von den Höhlenforschern in rund 400 Meter Tiefe entdeckt. (Foto: Seebacher)

Mitglieder des Höhlenvereines Bad Mitterndorf entdecken weitere 1,5 km Neuland im Toten Gebirge.

So wie auch im Vorjahr veranstaltete der Verein für Höhlenkunde in Obersteier (VHO) seine alljährliche Forschungswoche im Bereich der Plankermira im Südostmassiv des Toten Gebirges. Diesmal biwakierten insgesamt acht Höhlenforscher in über 2.000 Meter Seehöhe.
Hauptaugenmerk wurde auf die weitere Erforschung der Wildbaderhöhle gelegt. Hier war es im Vorjahr bereits möglich, 3,6 km an Gängen und Schächten zu vermessen. Um in dieser Höhle zu den bisher unerforschten Teilen vorzudringen, ist es notwendig, über 360 m tief über Schächte abzusteigen.
Insgesamt konnte man in diesem Jahr rund 1,5 km an Neuland aufnehmen. Über 1,3 km entfallen auf die Wildbaderhöhle, wodurch sich die dokumentierte Länge dieser hoch interessanten Höhle auf 4.915 m erhöhte. Aufgrund des noch reichlich vorhandenen Forschungspotenzials wird der Verein auch 2015 eine Forscherwoche in diesem Gebiet organisieren.
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