13.01.2018, 08:00 Uhr

Jugendschutzprävention an der NMS Rottenmann

Der Jugendschutz-Workshop an der Neuen Mittelschule Rottenmann wurde in den Monaten Dezember und Jänner abgehalten. (Foto: KK)

„Nicht für die Schule, sondern fürs Leben lernen wir.“ Ein mehrtägiger, intensiver Workshop zum Thema „Jugendschutz und Gewaltprävention“, der an der NMS Rottenmann für Schüler der vierten Klassen abgehalten wurde, stand ganz in diesem Sinne und griff viele aktuelle Themen auf, die Jugendliche konkret betreffen und interessieren.

Welche Rechte und Pflichten Jugendliche ab 14 Jahren für ihr Handeln haben, wurde von Inspektor Lammer anschaulich vermittelt. Die eigene Strafmündigkeit stellt eine Tatsache dar, die ab diesem Alter ein noch viel bewussteres, wachsameres und vorausschauend denkendes Verhalten der jungen Menschen erfordert.
Wohin ein Übertreten von Gesetzen in manchen Fällen führen kann wurde den Jugendlichen sehr eindringlich vermittelt: Nach einer sorgfältigen Vorbereitung konnten sie am Leobener Gericht einen Eindruck davon erhalten, womit man nach schwereren Gesetzesverstößen unweigerlich zu tun bekommt. Das hautnahe Miterleben offizieller Verhandlungen hinterließ bei vielen tiefe Eindrücke.

Gefahren im Internet

Ein weiterer Tag war dem Internet und sozialen Medien sowie der Sensibilisierung für die damit verbundenen Gefahren gewidmet. Die Jugendlichen erfuhren über den Missbrauch dieser Medien und die damit verbundenen, zum Teil schwerwiegenden Folgen für die Betroffenen. Dass etliche der Heranwachsenden schon einschlägige negative Erfahrungen mit Computern oder Handys gemacht haben, zeigt, wie wichtig Aufklärung in diesem Bereich ist. Die Konfrontation mit der Gesetzeslage und die Schilderung realer Beispiele aus dem Berufsalltag stieß rege Diskussionen und den Austausch der eigenen, vielfältigen Erfahrungen an.
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