24.05.2017, 20:00 Uhr

Liezen bekommt einen Bewegungspark

Stefan Wasmer (links) und Michael Schickhofer sehen den Park als wichtigen Faktor für mehr sportliche Betätigung.

In der Bezirkshauptstadt entsteht ein Freizeit- und Bewegungspark. Der Spatenstich erfolgte letzte Woche.

Bürgermeister Rudolf Hakel und Jugendreferent Stefan Wasmer präsentierten kürzlich die Pläne für den Freizeitpark. Landeshauptmann-Stellvertreter Michael Schickhofer sowie die beiden Bundesräte Armin Forstner und Mario Lindner nahmen ebenfalls an der Spatenstichfeier teil.
Die neue Anlage entsteht im Süden von Liezen mit direkter Anbindung an den Radweg R7. Dort soll es ab September für Bewohner und Besucher von Liezen möglich sein, die frei zugängliche, multifunktionale Sportanlage zu nutzen. „Durch den Bau der neuen Anlage kommen auch Nicht-Vereinsmitglieder in den Genuss eines dementsprechenden Sportangebots, denn der Bedarf ist durchaus gegeben“, sagt Stefan Wasmer, Projektbeauftragter der Stadtgemeinde Liezen.

Auch abends nutzbar

Auf einer Fläche von 3.600 Quadratmetern entstehen eine Multisportanlage – ein so genannter Fun Court - ein Beachvolleyballplatz, ein Bewegungspark mit Workout-Parcours, ein Kletter- und Seiledschungel sowie eine Kletterstrecke mit Slackline und Sitzgelegenheiten.
Für Kleinkinder wird ein Motorikhügel mit Rutsche realisiert, der motorische Fähigkeiten vom frühen Kindesalter an vielseitig schult und auch im Winter für Spaß und Abwechslung sorgt. Fun Court und Beachvolleyballplatz werden mit einer Beleuchtung ausgestattet und sind somit bis in die Abendstunden nutzbar. Um die Parkanlage noch einladender zu gestalten, ist zusätzlich ein Naschgarten mit Beerensträuchern geplant.

Zwischenstopp für Radfahrer

Durch die direkte Anbindung an den Radweg R7 ist der neue Freizeit- und Bewegungspark auch optimal von Nachbargemeinden aus erreichbar und stellt für Radwanderer einen Rast- und Haltepunkt dar.
Die neue Sportanlage ist ausgehend von allen örtlichen Schulen und Kindergärten fußläufig erreichbar. Da das Angebot vom niederschwelligen bis zum ambitionierten Trainingsbereich reicht und der Fun Court auch für Turniere ausgerichtet ist, können künftig Einheiten des Sportunterrichts im Freizeit- und Bewegungspark stattfinden. "Es gibt nichts Wichtigeres, als dass sich die Kinder bewegen. Es wird daher eine tolle Alternative für das Sitzen vor dem Computer geschaffen", fasst Michael Schickhofer die Beweggründe für den Bau zusammen. Der Freizeit- und Bewegungspark ist ein Leader-Projekt, das vom Land Steiermark mit 325.000 Euro gefördert wird.
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