08.09.2017, 08:31 Uhr

Zwischen Bürgermeister, Bundesrat und Mountainbike

Armin Forstner füllt die spärlichen, freien Tage mit Berggehen und Mountainbiken. (Foto: Foto: KK)

In der 2.000 Einwohner-Gemeinde St. Gallen ist Armin Forstner Bürgermeister. Aber damit nicht genug.

Man kennt ihn von Gemeinderatssitzungen, Events und sieht ihn immer wieder beschäftigt durch die Ortschaft huschen. Die Position des Bürgermeisters ist eine vernetzende und weitreichende Aufgabe. Was die Gemeindevertreter unseres Bezirkes machen, wenn sie gerade nicht ihr Amt bekleiden, erfahren Sie in unserer Serie "Bürgermeister privat".
Armin Forstner ist seit zwei Jahren im Bundesrat für das Land Steiermark, geschäftsführender Bezirks-Parteiobmann der ÖVP für den Bezirk Liezen und Bürgermeister von St. Gallen. Seit sieben Jahren kümmert sich der 46-Jährige um die Anliegen der Einwohner der Gemeinde, die an zwei Nationalparks grenzt, das Gesäuse und den Nationalpark Kalkalpen.

Was ist Ihr Zivilberuf?
ARMIN FORSTNER: Ich bin Polizist und war früher in Oberösterreich und der Steiermark stationiert. Derzeit bin ich allerdings in Karenz.

Womit haben Sie sich als Kind die Zeit vertrieben?
Wir sind viel im Wald herumgeklettert und haben Baumhütten gebaut. Beim Radfahren sind wir die wildesten Waldwege gefahren - ohne Mountainbike. Natürlich haben wir viel Zeit am Fußballplatz verbracht. Tennisspielen hat mir auch Spaß gemacht, das habe ich mit sieben Jahren begonnen.
Wie ist Ihre jetzige private #+Lebenssituation?
Ich bin verheiratet, wohne in St. Gallen und bin ziemlich viel unterwegs. Ich fahre im Jahr aus beruflichen Gründen zirka 50.000 Kilometer, aber das stört mich nicht. Autofahren habe ich immer schon müssen, auch als Polizist. Das ist auch die Zeit, in der ich abschalten kann.

Meines Wissens füllen Ihre Ämter einen Din-A4-Zettel nahtlos. Was machen Sie in Ihrer spärlichen Freizeit?
Ich gehe sehr gerne am Berg. Mit meinen Freunden und mit meiner Frau, die ist auch sehr gerne am Berg unterwegs. Das Mountainbiken habe ich seit einiger Zeit ebenso für mich entdeckt. Der Urlaub ist in meinem Fall allerdings knapp, heuer waren es bis jetzt zusammenhängend vielleicht so 7 Tage. Von Südtirol über Salzburg bis hin zum Meer mag ich alles.
Ist für Sie die Streckensituation für Mountainbiker in der Steiermark zufriedenstellend?
Ich bin recht gerne im Salzburgerland unterwegs, die sind uns dahingehend schon ein bisschen voraus. In der Steiermark passiert diesbezüglich derzeit viel. Wenn Versicherungssituationen geklärt werden und sich die Radfahrer entsprechend verhalten, wird das wohl gut funktionieren.

Wer ist für Sie ein Held?
Die Leute von der Feuerwehr, die auch kürzlich einen fantastischen Einsatz geleistet haben. Die Unwetterkatastrophen im heurigen Sommer haben von den verschiedenen Einsatzkräften alles abverlangt und es hat bestens funktioniert.

Gibt es einen großen Wunsch?
Die Deregulierung von Gesetzen, die den Menschen das Leben schwer machen.
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