14.09.2016, 12:07 Uhr

Eisenerzer Spielabbruch: Geldstrafen, 12 Spiele Sperre, aber keine Punkte

Jan Schupfer vom SV Trieben wurde vom Strafausschuss des Fußballverbandes für 12 Spiele gesperrt.

Der Strafausschuss des Steirischen Fußballverbandes hat über die Konsequenzen des Spielabbruchs im Spitzenspiel Eisenerz gegen Trieben in der Sitzung vom 13. September beraten.

Das Spiel WSV Eisenerz gegen SV Trieben wird mit 0:0 und 0 Punkten gewertet. Neuaustragung gibt es keine.

Den Grund dafür findet man im § 107 (1): "Wird ein Spiel auf Grund des Verschuldens eines Vereines abgebrochen, wird dieses mit 0:3 strafverifiziert. Wird ein Spiel auf Grund des Verschuldens beider Vereine abgebrochen, wird das Spiel mit 0:0 strafverifiziert".

Triebens Stürmer Jan Michael Schupfer kam wesentlich weniger glimpflich davon. Er fasste eine unbedingte Sperre von gleich zwölf Spielen aus.

Auch hierfür wurden zwei Paragrafen herangezogen: §99/1(e): "Eine mit einer reinen Roten Karte ausgeschlossene oder angezeigte Person wird wie folgt gesperrt: für 2 bis 48 Pflichtspiele bei Tätlichkeiten (Ellbogenschlag, Faustschlag, Fußtritt, Kopfstoß, Anspucken etc.) gegenüber einem Spieler oder einer anderen Person" sowie §107/2: "Ein Spieler, der einen Spielabbruch verschuldet hat, ist mit einer Sperre von 2 bis 12 Pflichtspielen zu bestrafen".

Die beiden Vereine wurde zu Geldstrafen verurteilt. Der SV Trieben muss 1.500 Euro berappen, der WSV Eisenerz 1.000 Euro.

Die Urteile sind noch nicht rechtskräftig. Mit Anfechtungen seitens der Vereine ist zu rechnen.
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