13.10.2017, 10:51 Uhr

FIFA18: So sieht das perfekte Team aus

Ohne die richtige Aufstellung werdet ihr es in FIFA nicht weit bringen. Aber was ist die richtige Aufstellung? Nun, ein Team ohne eine gute Teamchemie wird zum Beispiel auf dem Platz nicht die bestmögliche Leistung abrufen können. Eben so, wie man es aus dem echten Leben kennt. Harmoniert das Team nicht miteinander, erzielt es keine Erfolge. Darüber hinaus solltet ihr aber gleichermaßen an Trainer, Manager und die Fitness denken.

Wie ihr eure Mannschaft perfekt zusammenstellt und für eine gute Teamchemie sorgt

Es bringt euch nichts, wenn ihr bei der Zusammenstellung des Teams einfach nur darauf achtet, die Spieler mit der besten Gesamtwertung für jede Position zu kaufen. Letzten Endes muss euer Team gut aufeinander abgestimmt sein, zumal die Spieler ihre eigene Lieblingsposition haben und vor allem mit anderen Kickern gut harmonieren, die aus dem gleichen Land wie sie selbst stammen.

Erwartet also gar nicht erst, von Beginn an bereits ein perfektes Team auf das Spielfeld schicken zu können. Mit dem, was ihr anfangs bekommt, seid ihr weit vom optimalen Ergebnis entfernt und müsst euch Stück für Stück alles erarbeiten. Gibt es Probleme in eurer Mannschaft, erkennt ihr das praktischerweise an den Linien zwischen den Spielern, die sie miteinander verbinden, und durch verschiedene Symbole. Kurz gesagt: Grün = gut. Rot = schlecht.

Entscheidet euch am Anfang am besten für ein bestimmtes Land. Beim Aufbau eures Teams solltet ihr dann darauf achten, nach Möglichkeit alle über überwiegend Spieler aus diesem Land in eure Mannschaft aufzunehmen. Zu Beginn dürft ihr euch für ein Starter-Set aus einem bestimmten Land entscheiden und bekommt so schon mal eine Reihe von Spielern aus einem Land. Dabei lohnt es sich nicht, eure Coins für die angebotenen Kartensets rauszuwerfen, denn oftmals bekommt ihr schlicht und ergreifend Spieler, mit denen ihr nichts anfangen könnt - von euren Wunschspielern ganz zu schweigen. Sucht mit euren Coins stattdessen gezielt den Transfermarkt nach passenden Kickern für euer Team ab. Dort werdet ihr garantiert fündig.

Wie lange ihr für den Aufbau braucht, hängt von der Qualität ab. Bis ihr ein gut harmonisierendes, vernünftiges Bronze-Team habt, vergeht nicht viel Zeit, denn die Spieler sind meist auch nicht wirklich teuer. Wie gesagt, am Ende kommt es sowieso eher auf die Teamchemie an. Je höher diese ist, desto besser ist die Zusammenarbeit auf dem Platz. Eure Spieler machen weniger Fehlpässe, nutzen ihre Laufwege besser aus und sind allgemein effektiver. Es lohnt sich also wirklich, darauf zu achten.

Aber nicht nur auf die Nationalität kommt es bei der Teamchemie an, Liga und Verein spielen ebenso eine Rolle. Wollt ihr ein optimales Mittelfeld haben, solltet ihr schauen, dass die Spieler möglichst aus dem gleichen Verein, der gleichen Liga und dem gleichen Land kommen. Es versteht sich von selbst, dass das nicht immer möglich ist. Ihr könnt zwar nur deutsche Spieler ins Mittelfeld stecken, aber wenn dieser bei einem anderen Verein im Ausland spielt, erhaltet ihr dementsprechend keine Boni für Verein oder Liga. Um eine optimale, grüne Verbindung zwischen zwei Spielern zu erreichen, sollten daher mindestens zwei dieser Attribute zueinander passen.

Die Gesamtstärke ist da eher weniger von Bedeutung, daher werdet ihr auch mit schwächeren Teams, die aber dafür 100 Punkte bei der Teamchemie haben, gute Resultate erzielen und es auch mit stärkeren Mannschaften aufnehmen können.

Manager, Trainer und Fitness nicht vergessen

Könnt ihr diesen Wert nicht alleine durch die Spieler erreichen, helfen auch Manager oder Trainer weiter und leisten ihren Beitrag. Mit ihnen könnt ihr doch noch 100 Punkte erreichen, wenn ihr etwa bestimmte Dinge umbauen oder irgendetwas ausgleichen wollt.

Achtet beim Trainer darauf, dass er die gleiche Nationalität hat wie der Großteil eurer Spieler. Manager haben unterdessen eine Lieblingsformation. Wenn möglich, solltet ihr die Aufstellung also entsprechend anpassen oder einen Manager suchen, der eher zu eurer Wunschformation passt. Findet sich niemand, ist es möglich, im Transfermarkt nach Modifikationskarten zu suchen. Damit lässt sich die Lieblingsformation eines Managers verändern.

Setzt ihr gerne Fitnesskarten ein, solltet ihr euren Fitnessbereich mit entsprechenden Mitarbeitern verstärken. Diese wirken sich positiv bei der Anwendung entsprechender Karten aus.

Überlegt euch vorher aber gut, welchen Weg ihr gehen wollt. Mitunter ist es ratsam, statt Fitnesskarten lieber ein zweites Team aufzubauen. Ist die Stammelf erschöpft, lasst ihr sie ungefähr zwei Spiele lang auf der Bank setzen und stattdessen dürfen in der Zwischenzeit die Ersatzkicker ran, bis die A-Elf wieder vollständig fit ist. Genügend Ersatzspieler, die in euer Team passen und die Teamchemie nicht grundlegend ruinieren, solltet ihr auf jeden Fall finden können. Langfristig dürfte das in jedem Fall günstiger sein als ständig auf Fitnesskarten zu setzen.

Dieser Text wurde übernommen von Eurogamer.de
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.