05.04.2017, 08:00 Uhr

Fotos dienen zur Beweissicherung

Klaus Tiffner hilft Kunden, wenn Versicherungen für einen Schadensfall nicht aufkommen wollen. (Foto: KK)

Die eigene Dokumentation in Form von Fotos führt bei Einbrüchen oder Schadensfällen zu besserer Aufklärung.

Es gibt Situationen im Leben, mit denen niemand in Berührung kommen möchte. Doch wer sich schon im Vorhinein mit möglichen Schadensfällen oder einem Einbruch auseinandersetzt, hat deutlich bessere Aufklärungschancen.
"In der heutigen Zeit hat jeder ein Handy zuhause. Es stellt also kein Problem dar, die wertvollen Sachen zu fotografieren", sagt Klaus Tiffner, Konsulent der Arbeiterkammer Steiermark.
Sollte es also zu einem Einbruch kommen, so kann der Bestohlene sofort beweisen, dass die Sammlungen, der Schmuck oder andere wertvolle Gegenstände in seinem Besitz waren.

Unfallbericht ausfüllen

Bei Verkehrsunfällen ist es besonders wichtig, den Schaden bildlich festzuhalten. "Bei einem Autounfall soll der Schaden von allen vier Seiten dokumentiert werden, so dass ich auch etwas von der Umgebung sehen kann", erklärt Tiffner. Der gerichtlich beeidete Europasachverständige für Versicherungsrecht rät auf alle Fälle dazu, einen Unfallbericht auszufüllen.
Aufgenommenes Kennzeichen, Name, Telefonnummer und Versicherungsdaten helfen dazu, dass der Schaden vom Verursacher zu bezahlen ist. "Bei Unfällen mit ausländischem Kennzeichen oder mit Personenschäden am besten die Polizei alarmieren", so Tiffner.

Polizei verständigen

Bei Kollisionen mit Feder- und Haarwild oder einem Parkschaden muss unverzüglich die Polizei gerufen werden.
"Wenn der Vorfall am Freitagabend passiert, muss ich es auch am Freitagabend melden und nicht erst nach dem Wochenende", sagt Klaus Tiffner. Durch die spätere Meldung kann der Betroffene nicht mehr beweisen, dass er zum Beispiel nicht alkoholisiert war oder sich generell vorschriftsmäßig verhalten hat.
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