Eine Ampel spaltet das Gölsental

Die Mehrheit der Gölsentaler Autofahrer sieht in Bezug auf die neue Ampelanlage im wahrsten Sinn des Wortes rot.
  • Die Mehrheit der Gölsentaler Autofahrer sieht in Bezug auf die neue Ampelanlage im wahrsten Sinn des Wortes rot.
  • hochgeladen von Markus Gretzl

HAINFELD. Vor knapp zwei Monaten eröffnete Verkehrslandesrat Karl Wilfing eine Ampelanlage im Hainfelder Ortsteil Ob der Kirche. Seitdem beschäftigt die Bevölkerung im Gölsental nur noch dieses Thema. Die Bezirksblätter baten nun die Betroffenen - die Autofahrer der Region - um ihre Meinung.

Zahlreiche Kritiker
Das eindeutige Resultat vorweg: Das Ergebnis der Umfrage fiel überraschend eindeutig aus. Ganze 82 Prozent kritisierten die Ampelanlage. "Die Ampel behindert mich am Weg zur Arbeit, sie ist immer rot. Außerdem sollte sie nachts auf Orange geschaltet werden wie in St. Pölten", ärgert sich der Hainfelder Michael Fasching.

"Ampel am falschen Ort"
Lebensgefährtin Katharina Maria ergänzt: "Viel wertvoller wäre eine Ampel in Hainfeld bei der Hofer/Penny-Kreuzung." Eine Meinung, die sie mit Verena Fleiss teilt. Sie befürchtet, dass es dort seit der Hofer-Eröffnung öfters krachen wird, weil die Verkehrsdichte viel höher ist.

"Geldverschwendung"
Autolenkerin Gloria Leitner kann die Entscheidung für den Bau der 80.000-Euro-Anlage ebenfalls nicht nachvollziehen: "Ich finde, es war eine Geldverschwendung, die Ampel behindert den Verkehrsfluss. Sehr ärgerlich finde ich es auch, wenn die Ampel auf Rot umschaltet, obwohl kein Verkehr aus Rohrbach kommt. Das erlebte ich schon öfter." Eine Erfahrung, die auch der Hainfelder Roland Kucera bereits drei Mal machte. Für Patrick Lurger ist die neue Ampelanlage in seiner Heimatgemeinde "völlig überflüssig; man hätte das Geld sinnvoller nützen können".
Der Traisner Miguel Bolley sieht eine eindeutige Verschlechterung: "Früher, ohne Ampel, gab es nie Probleme mit dieser Kreuzung. Nun, egal wann und von welcher der drei Seiten ich die Kreuzung anfahre - sie ist rot."
Konträre Erfahrungen machte Julia Schierhuber: "Ich komme oft aus Rohrbach raus und finde die Ampel sicherer. Ich finde auch nicht, dass man lange warten muss." Sonja Achleitner sieht es ähnlich: "Wenn die Verkehrssicherheit dadurch steigt, kann man die Wartezeit von vielleicht einer halben Minute verkraften."

Autor:

Markus Gretzl aus Lilienfeld

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