Es gründet sich gut in Lilienfeld

Den Lilienfelder Stefan Dirnberger packte auch das Gründungsfieber, er machte damals bei den "Durchstartern der Woche" mit.
  • Den Lilienfelder Stefan Dirnberger packte auch das Gründungsfieber, er machte damals bei den "Durchstartern der Woche" mit.
  • Foto: sports4rent
  • hochgeladen von Sebastian Puchinger

BEZIRK. Der Herr über sein eigenes Unternehmen sein. Eine sensationelle, noch nie dagewesene Idee haben und diese zum Leben erwecken. Für viele Menschen ein großer Traum. Auch die Lilienfelder hegen und pflegen diesen Traum.

Viele Gründungen

Im Jahr 2017 wurden in ganz Niederösterreich 8.473 neue Unternehmen gegründet. Der Bezirk Lilienfeld hat dazu einen erheblichen Beitrag geleistet und braucht sich auf keinen Fall zu verstecken. Die Gründungsintensität pro 1000 Einwohner liegt im Bezirk bei 5,1 und damit genau im Niederösterreichschnitt.

Die Waidhofner

Besonders gründungsfreudig sind die Waidhofner (die von der Ybbs). Diese gründeten 2017 insgesamt 103 Unternehmen und haben eine Intensität (pro 1000 Einwohner) von 9,0. Damit führen sie die Niederösterreich Rangliste unangefochten an. Weit hinten, mit einer Intensität von 7,3, liegt der Bezirk Bruck an der Leitha auf dem zweiten Platz.

Die Gründungsfaulen

Gründungsfaul dagegen ist die Stadt Sankt Pölten. Bei 54.213 Einwohnern, wurden im Jahr 2017 nur 201 neue Unternehmen aus dem Boden gestampft. Das enstpricht einer enttäuschenden Gründungsintensität von nur 3,7 (pro 1000 Einwohner), sie liegt damit deutlich unter dem Niederösterreichschnitt.

Der Gründer

Auch Stefan Dirnberger hat sich mit der Firma "sports4rent" selbstständig gemacht. "Wir können unsere Ideen und Ziele verwirklichen und die Entscheidungen selber treffen", lobt er seine Selbstständigkeit.

Die Motivation dahinter

Dieter Bader arbeitet beim Gründerservice WKNÖ (Wirtschaftskammer Niederösterreich). Auch er erfreut sich über die Unternehmensgründungen im Bezirk Lilienfeld. "Die Gründerzahlen sind sehr erfreulich!", erklärt Dieter Bader von der Wirtschaftskammer. Weiters bewertet er die Motivation der Gründer: "Der wohl größte Pluspunkt am eigenen Unternehmen, ist der, dass man sein eigener Boss ist. Man ist sehr flexibel und kann sich seine Zeit frei einteilen", meint er. "Es ist toll, sich seine Arbeits- und Freizeit wie gewollt einteilen zu können", erklärt Bader. "Dennoch ist es natürlich immer ein gewisses Risiko, ein Unternehmen zu Gründen und man sollte sich darüber auch im Klaren sein", rät Dieter Bader von der WKNÖ abschließend.

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