Traisen: Im Einsatz mit den ARBÖ-Pannenhelfern

Markus Scheibenreither im morgendlichen Einsatz.
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BEZIRK LILIENFELD. Manchmal schreibt das Leben witzige Geschichten. Der Plan: frühmorgens zum ARBÖ-Stützpunkt in Traisen, um eine Reportage über den Arbeitsalltag der Pannenhelfer an einem Tag mit tiefen Minusgraden und Schnee zu verfassen. Doch die Autobatterie, die schon einige Jahre am Buckel hat, spielte an diesem Morgen bei knapp zweistelligen Minusgraden nicht mehr mit. Daher Planänderung: Um zum ARBÖ zu kommen, muss der ARBÖ erst anrücken und der schwächelnden Batterie Beine machen.

Rasche Hilfe naht

Kein Problem für Einsatzleiter Markus Scheibenreither, wenig später trifft er vor Ort ein und gibt Starthilfe. Routine für den erfahrenen Pannenhelfer. Nun kann es losgehen Richtung ARBÖ-Stützpunkt Traisen. Insgesamt arbeiten dort vier Techniker und eine Bürokraft, damit die Lilienfelder Autolenker mobil bleiben.
Auch wenn in diesen tief winterlichen Tagen viele Einsätze auf das Team der Pannenhelfer warten, herrscht entspannte Stimmung in der Werkstatt. "Meist rücken wir zu streikenden Batterien aus, aber oft machen auch Dieselmotoren ab minus zehn Grad Probleme, da die Fließfähigkeit des Treibstoffs abnimmt", erklärt Markus Scheibenreither.

"Guten" Diesel tanken

Der Einsatzleiter hat auch einen Rat für die Bezirksblätter-Leser parat: "Wenn die Temperaturen sinken, helfen Dieselzusätze und qualitativ höherwertige Dieselsorten, die zwar ein paar Cent mehr pro Liter kosten, aber viel Ärger und Reparaturen, etwa am Treibstofffilter, ersparen können", kennt er die Probleme mit paraffiniertem Dieselkraftstoff. Wer nur noch wenig Vertrauen in seine Autobatterie hat, kann am ARBÖ-Stützpunkt auch ihre Leistungsfähigkeit überprüfen lassen.

Eingefrorene Schlösser

Ein weiterer Grund, der oftmals eine Autofahrt "verhindert", wäre sehr einfach vermeidbar, wie ARBÖ-Landesgeschäftsführer Franz Pfeiffer weiß: "Viele Autofahrer bitten wegen eingefrorener Autoschlösser um Hilfe. Ein Enteiser in der Manteltasche würde das Problem lösen".

Besondere Einsätze

"Kürzlich rief uns ein Lenker aus St. Aegyd im Schneechaos um Hilfe. Wir mussten sein Auto erst ausschaufeln", erinnert sich Markus Scheibenreither an einen "unvergesslichen" Einsatz. "Immer wieder müssen wir auch Wohnmobilen weiterhelfen, die ohne Schneeketten an den Bergpässen hängen bleiben". Abschließend ein Rat des Technikers: "Für Mitglieder ist der Wintercheck kostenlos, wir überprüfen das Fahrzeug, damit die Lenker sorgenfrei durch die kalte Jahreszeit kommen".

Markus Scheibenreither im morgendlichen Einsatz.
Routine im Winter: Eine neue Batterie wird eingebaut.

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