EU-Wahl: Türkiser Jubel im Bezirk Lilienfeld

Jubelstimmung bei Karl Bader und Lukas Mandl.
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BEZIRK LILIENFELD. Falls Sebastian Kurz seinen Wohnsitz verlegen will, sollte er Mitterbach ins Auge fassen: 63 Prozent schenkten in dem Ort der ÖVP am Sonntag ihr Vertrauen. Generell ist türkis die neue Trendfarbe im Bezirk, 40,65 Prozent wählten die Volkspartei im Bezirk, ein Plus von fast neun Prozent.

"Sensationelles Ergebnis"
"Ich freue mich riesig über die gewaltigen Zugewinne im Bezirk. Der Abstand zur SP wurde verdreifacht, die SP-Gemeinden Hainfeld und St. Aegyd konnten gedreht werden. Insgesamt konnten wir 1168 Stimmen dazugewinnen. Das bedeutet, dass die Volkspartei in 12 von 14 Gemeinden die stimmenstärkste Partei, in Hohenberg liegen wir nur mehr 22 Stimmen hinter der stärksten Fraktion. Sensationell ist der Zugewinn der VP Mitterbach mit über 20 Prozent", jubelt ÖVP-Bezirksparteiobmann Karl Bader.
Keine Feierstimmung bei den Sozialdemokraten. Mit 43 Prozent ist die SPÖ in Traisen zwar eindeutiger Spitzenreiter, aber: "Ich hätte mir von der Wahl ein besseres Gesamtergebnis erwartet", erklärt Bürgermeister Herbert Thumpser.

"Schlechtes Ergebnis"
Ähnlich sieht es SPÖ-Bezirksparteiobmann Albert Pitterle, den das Plus von 0,02 Prozent im Bezirk nicht aufheitern kann: "Wir hätten uns natürlich mehr Zugewinne erwartet. Nun gilt unsere ganze Kraft der bald anstehenden Wahl im Herbst".
Bei den Freiheitlichen hielten sich die Verluste mit 1,67 Prozent im Bezirk trotz des Strache-Videoskandals in Grenzen. Das beste Gemeindeergebnis fuhren sie in Kaumberg mit 28,33 Prozent der Stimmen ein. "Ich möchte mich bei allen Wählern und Funktionären bedanken, die uns trotz aller Ablenkungen von außerhalb beistanden", so Hafenecker.

Autor:

Markus Gretzl aus Lilienfeld

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