In Rekordzeit über das Timmelsjoch

Norbert Hinteregger meisterte den Ötztaler Radmarathon mit einer fantastischen Zeit von unter acht Stunden.
3Bilder
  • Norbert Hinteregger meisterte den Ötztaler Radmarathon mit einer fantastischen Zeit von unter acht Stunden.
  • Foto: sportograf.com
  • hochgeladen von Werner Schrittwieser

ANNABERG. Im Vorjahr wagte sich Norbert Hinteregger erstmals an einen wahren Radsportklassiker – den Ötztaler Radmarathon. Richtiges „Sauwetter“ und strömender Regen erschwerten die Premiere des Annabergers, der diese Aufgabe aber mit Bravour meisterte. Sichtlich begeistert und vom „Ötztaler-Virus“ befallen, ging der 36-Jährige auch bei der diesjährigen Ausgabe des Radmarathons an den Start, um die 238 Kilometer mit 5.500 Höhenmetern zu absolvieren.

Zweifel vor dem großen Tag

Das große Ziel von Norbert Hinteregger war eine Zeit von unter acht Stunden und 15 Minuten. Wenige Tage vor dem Start kamen aber Zweifel bei ihm auf: „Ich hab mich die Woche vor dem Rennen nicht besonders gut gefühlt und hatte Bedenken, ob ich mein Ziel erreiche. Beim Prolog am Freitag schaffte ich es leider nicht unter die 16 schnellsten Männer, die sich für den ersten Startblock qualifizierten. Als 17. war ich um lediglich 0,6 Sekunden zu langsam – das Selbstvertrauen nicht gerade groß!“

Mit Krämpfen zu Top-Zeit

Diese Zweifel waren ab dem Zeitpunkt des Startes wie weggeblasen. „Ich habe mich bei jedem Berg genau an meine Wattwerte gehalten und fühlte mich richtig gut. Das Timmelsjoch am Schluss ist mit 1.750 Höhenmetern am Stück immer sehr anstrengend, aber ich konnte mich trotz starker Krämpfe gut drüber retten“, schildert der Annaberger den Rennverlauf. Der 36-Jährige erreichte nach einer großartigen Zeit von 7:55:19 das Ziel und bliebt somit fast 20 Minuten unter seiner Wunschzeit.
Im Vorfeld kündigte Hinteregger noch an, dass er mit dem Radsport aufhöre, falls er beim Ötztaler Radmarathon mal unter acht Stunden bleiben sollte. Zum Glück setzt er diese Ankündigung aber nicht in die Tat um. „Das mit dem Aufhören war zum Glück nur ein Scherz. Ich habe einfach nicht gedacht, dass es sich jemals unter acht Stunden ausgehen könnte“, schmunzelt Norbert Hinteregger.

Nächste Ziele im Visier

Anstelle des Rücktritts hat der Annaberger bereits seine nächsten Ziele vor Augen. Im Mai 2020 wird er die „Tour de Kärnten“ rund um den Ossiacher See und in der Region Nockberge absolvieren. Dabei handelt es sich um ein sechstägiges Etappenrennen mit rund 450 Kilometern und 7.500 Höhenmetern, das nach dem Muster einer Tour de France oder Giro d’Italia durchgeführt wird. „Ein solches Etappenrennen ist wieder etwas ganz Neues für mich und ich freue mich auf diese Herausforderung“, blickt Norbert Hintergger voller Zuversicht auf das nächste Jahr.

Autor:

Werner Schrittwieser aus Melk

following

Du möchtest diesem Profil folgen?

Verpasse nicht die neuesten Inhalte von diesem Profil: Melde Dich an, um neuen Inhalten von Profilen und Bezirken in Deinem persönlichen Feed zu folgen.

Eine/r folgt diesem Profil
Die wichtigsten Nachrichten per Push Mitteilung direkt aufs Handy! Jetzt für Deinen Bezirk anmelden!

Kommentare

online discussion

Du möchtest kommentieren?

Du möchtest zur Diskussion beitragen? Melde Dich an, um Kommentare zu verfassen.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Veranstaltung einbetten

Abbrechen
add_content

Du möchtest selbst beitragen?

Melde Dich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.