02.09.2014, 00:00 Uhr

Aufräumarbeiten in Ramsau

Bürgermeister Raimund Reichel mit Thomas Vogelauer und Herbert Gehrer bei den Räumungsarbeiten in Schneidbach.

Nach den Überschwemmungen der ersten Augustwoche werken in der Ramsau die Bagger im Schneidbach.

RAMSAU (mg). Den 3. August wird man in der Ramsau so schnell nicht vergessen. Ein Unwetter ließ innerhalb kürzester Zeit Bäche über die Ufer treten und sorgte für Vermurungen, Hangrutschungen und Verklausungen.

Finanzieller Schaden

350.000 Euro beträgt der Schaden in den Katastralgemeinden Gaupmannsgraben, Schneidbach, Haraseck und Kieneck. Hinzu kommen Schäden an zehn Privathäusern und am Gelände der Firma Rieder in Höhe von noch einmal 220.000 Euro. Beim Lokalaugenschein der BEZIRKSBLÄTTER mit Bürgermeister Raimund Reichel in der Katastralgemeinde Schneidbach erinnert sich das Gemeindeoberhaupt an die tragischen Stunden: "Die Wassermassen rissen Schlamm und Geröllmassen mit sich. Dieses Material lagerte sich an neuralgischen Punkten ab und führte zu Überschwemmungen." Insgesamt gestalten sich die Aufräumarbeiten als schwierig. Baggerführer Thomas Vogelauer muss mit dem überdimensional groß wirkenden Arbeitsgerät Geröll aus dem kleinen und engen Bachbett entfernen. Gemeindearbeiter Herbert Gehrer unterstützt ihn bei den Arbeiten. Auch die angrenzende Straße wurde teilweise unterspült und muss saniert werden. "Wir sind nun seit etwa einer Woche mit den Aufräumarbeiten beschäftigt", erklärt Gehrer. Bürgermeister Raimund Reichel hofft, dass die Arbeiten in der Katastralgemeinde Schneidbach in etwa einer Woche beendet werden können.
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