01.11.2017, 10:24 Uhr

Die letzte Ruhe in der Gölsentaler Natur

Günter Schönbichler, Psychologin Astrid Lampl und der Hainfelder Max Gschaider sind von der Lebenskreisquelle überzeugt.

Immer mehr Menschen entscheiden sich für eine Urnenbeisetzung in Hainfelds Kirchtal.

HAINFELD. "Meine Frau starb vor eineinhalb Jahren. Ihr Wunsch war es, in der Lebenskreisquelle beigesetzt zu werden", erinnert sich der Hainfelder Max Gschaider. Jede Woche marschiert er ins Kirchtal hinauf, sucht sich ein gemütliches Platzerl unter den Bäumen und gedenkt seiner Gattin.

Trauerbewältigung

"Die Blätter rascheln, Vögel zwitschern - es ist einfach eine ganz andere Stimmung als auf einem Friedhof", erklärt Max. Oft sitzt er eine dreiviertel Stunde da und spricht mit seiner verschiedenen Lebensgefährtin. "Das tut mir so gut. Ich gehe danach erleichtert und ausgeglichen Heim". Auch für sich selbst hat der rüstige Senior bereits eine Entscheidung gefällt: "Urnenbestattung hier in der Lebenskreisquelle. Wir kommen aus der Natur und wir gehen wieder dort hin zurück - gibt es also eine passendere letzte Ruhestätte als hier?", fragt er.

Stimmungsvolle Beisetzung

Natürlich ist alles Geschmackssache, doch Max Gschaider ist von der LebenskreisQuelle 100%ig überzeugt.„Es gefällt mir, wie Bestatter Günter Schönbichler und Astrid Lampl die Zeremonie abhalten. Ruhig, mit Bedacht und Würde und vor allem beziehen sie die Anwesenden mit ein. Jeder kann seinen Teil beitragen, wenn er möchte und das macht Einem selbst ruhig“. „Als Notfallpsychologin versuche ich, dieses Abschiedsritual bereits als wichtigen Schritt der Trauerbewältigung zu gestalten“, so Lampl. Rückmeldungen geben ihr recht. Angehörige waren nach der Beisetzungen überzeugt von der tröstlichen Wirkung der Lebenskreisquelle.

Gebühren sparen

Auch Susanne Ackermann aus Kleinzell sorgte bereits jetzt für den Fall der Fälle vor. "Ich möchte meinen Hinterbliebenen keine Last sein. Daher ist die Lebenskreisquelle ideal. Eine einmalige Zahlung und danach nie wieder Gebühren oder andere Kosten, wie sie bei einem Grab am Friedhof anfallen würden. Zudem stamme ich ursprünglich aus Oberösterreich. Angehörige könnten schon alleine aufgrund der Entfernung die Grabpflege kaum bewältigen", gibt die Kleinzellerin zu bedenken.
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.