27.10.2017, 11:19 Uhr

Eschenauer im Motorsägen-WM-Team

Der Eschenauer Harald Umgeher fährt zur Forstarbeiter-WM. (Foto: Graz 2015)

Harald Umgeher aus Eschenau misst sich mit der Weltelite.

ESCHENAU. Zehn heimische Motorsägen-Athleten kämpften um die vier Startplätze für die Forst
arbeiter-Weltmeisterschaft 2018. In einer sportlich fairen, aber umso knapperen Entscheidung wurden die vier WM-Tickets am Litzlhof in Kärnten vergeben.
Es blieb spannend bis zum letzten geschnittenen Ast. Zehn Weltklasse-Athleten wollten sich den Traum von der WM-Teilnahme in Norwegen erfüllen, nur vier konnte es gelingen. Alle WM-Disziplinen (Kettenwechsel, Kombinierter Schnitt, Präzisionsschnitt, Zielfällung und Entasten) waren mehrfach zu absolvieren, die besten vier Wertungen gaben schlussendlich den Ausschlag. Die heimischen Forstwettkämpfer lieferten sich dabei einen Schlagabtausch auf höchstem Niveau. So konnte der kleinste Fehler das Aus bedeuten – und am Ende sollten sogar Weltmeister und WM-Medaillengewinner das Nachsehen haben!

Eschenaue Routinier

In der Profi-Klasse setzten sich in der nervenaufreibenden Qualifikation schließlich Mathias Morgen-stern (Kärnten), Jürgen Erlacher (Kärnten) und Harald Umgeher aus Eschenau durch. Somit war der Ansturm der jungen Wilden gleich auf Anhieb erfolgreich, sammelten Morgenstern und Erlacher doch bei der letzten Weltmeisterschaft noch in der Junioren-Klasse Medaillen. Mit Routinier Harald Umgeher komplettiert der Silbermedaillengewinner im Kettenwechsel der WM 2016 das Trio.
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