13.04.2017, 14:39 Uhr

Lilienfelds Gemeinden sind Innovationsmotoren

Vertreter der Gemeinden Lilienfelds bei der Tagung. Sie setzen sich für erneuerbare Energien ein. (Foto: M. Strasser)
BEZIRK LILIENFELD. Trends und Entwicklungen im Bereich der Heizungstechnologie standen im Fokus der Gemeinde.Umwelt.Innovations.Foren. 70 Gemeindevertreter aus der Region, darunter Monika Feichtinger (Traisen), Thomas Rosenbaum (Rohrbach), Wolfgang Schädl (Traisen), Kent Filek (St. Veit) und Georg Palber (Rohrbach) nutzten die Gelegenheit und informierten sich beim Forum der Energie- und Umweltagentur NÖ in Eichgraben über Handlungsmöglichkeiten und Beratungsangebote. Nach dem Etappensieg „100 Prozent Strom aus erneuerbaren Energien“ will das Land NÖ die Abhängigkeit von Energieimporten weiter reduzieren. Fernwärme, moderne Biomasseheizungen und vor allem Wärmepumpen zeigen beachtliche Wachstumsraten. Trotz des Rückgangs in den letzten Jahren, sind noch 800.000 Ölheizungen österreichweit in Betrieb. „Jährlich werden österreichweit fossile Brennstoffe im Wert von 10 Milliarden Euro importiert. Wertschöpfung, die in Niederösterreich fehlt. Ab 2019 wird in Niederösterreich daher der Einbau von Ölheizungen verboten, damit die Wertschöpfung in Niederösterreich erhöht wird“, so Energie-Landesrat Stephan Pernkopf. Neben Heizungsumstellungen stehen Optimierungen bestehender Anlagen im Fokus der Gemeinden. So konnte etwa durch Modernisierung der Heizungspumpe in der Volksschule von St. Veit 40 Prozent der Stromkosten reduziert werden.
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