10.11.2017, 22:07 Uhr

Winter-Sporttipps der Naturfreunde

Läufer scheuen auch den Winter nicht. (Foto: H. Erber)

Outdoor-Training zur kalten Jahreszeit? Die Naturfreunde geben dir ein paar Tipps, damit der Sport auch im Winter zu einem wohltuenden Erlebnis wird.

BEZIRK LILIENFELD. Nach dem relativ milden Herbst geht es nun sehr schnell: es ist kalt, nass und stürmisch. Jetzt bedarf es oft einer Extraportion Motivation für die sportlichen Lilienfelder, um aktiv zu bleiben. Die Naturfreunde wissen Rat.

Die richtige Einstellung

"Anstatt über das schlechte Wetter zu jammern, kann man sich auf eine Portion frische Luft und die ruhige Natur freuen! Durchs Training werden Endorphine ausgeschüttet, die uns vor depressiven Winterverstimmungen und Müdigkeit bewahren. Nur durch natürliches Tageslicht kann der Körper das immunstärkende Vitamin D produzieren", weiß Anja Malenšek.

Die richtige Kleidung

Statt einer dicken Daunenjacke sollten besser mehrere aufeinander abgestimmte Schichten atmungsaktiver Funktionskleidung nach dem Zwiebelprinzip (leitende Schicht, isolierende Schicht, schützende Schicht) getragen werden.

Den Kopf schützen

Da über den Kopf die meiste Körperwärme verloren geht, sollte der Kopf besonders gut geschützt werden. Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt ist oft schon ein Stirnband ausreichend. Sinken die Temperaturen weiter, ist eine Haube aus Funktionsfasern zu empfehlen. Um gut sichtbar und dadurch sicherer unterwegs zu sein, sollte man zu reflektierender Sportbekleidung, Stirnlampen und reflektierenden Elementen greifen.


Langsam auf Touren kommen

Bei nasskaltem Wetter müssen die Muskeln, Bänder und Gelenke noch schonender behandelt werden als üblich. Sanfte Aktivierung ist daher sehr wichtig. Nach dem Sport empfiehlt sich das Dehnen in warmer Umgebung.

Tee statt Alkohol

Hochprozentiges gehört bei Kälte zu den beliebtesten Getränken: auf Skipisten, Loipen oder Wanderwegen. Doch die kurzfristige Erwärmung ist trügerisch: Alkoholische Getränke erweitern auf der einen Seite die Gefäße und sorgen somit für eine bessere Durchblutung. Umgekehrt bewirkt dieser Effekt allerdings, dass die Körperwärme rascher an die Umgebung abgegeben wird. Die Folge davon ist, dass man schneller auskühlt.
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