29.11.2017, 11:38 Uhr

SPÖ Lilienfeld: Politik braucht mehr Frauen

Die SPÖ Niederösterreich setzt auf Frauen-Power. (Foto: A. Feilinger)

Niederösterreichs Sozialdemokraten wollen jünger, weiblicher und digitaler werden

BEZIRK LILIENFELD. „Als Sozialdemokrat sage ich, die Politik braucht mehr Frauen – Männer können das nicht alleine. Frauen bringen andere Sichtweisen ein, haben andere Herangehensweisen an Herausforderungen als wir Männer. Deswegen engagieren wir Sozialdemokraten uns für eine Gesellschaft, in der Frauen ihre Potenziale in die Politik einbringen können und sollen“, erklärt SPÖ NÖ Landesparteivorsitzender Landesrat Franz Schnabl: „Alte Rollenbilder müssen endlich auf allen Ebenen aufgebrochen werden: Beim Dorffest backen die Frauen Kuchen und Torten, die Männer halten Reden. Wir wollen, dass das auch umgekehrt zur Selbstverständlichkeit wird. Dafür ist Gleichberechtigung die Voraussetzung.“ Die SPÖ müsse jünger, weiblicher und digitalisierter werden, sagt Schnabl: „Junge Frauen sind gut ausgebildet, kommunikativ, vernetzt und agieren integrativ. Sie haben ein großes Potenzial, das wir nutzen müssen. Auch auf der Landesliste wird die SPÖ auf die Kraft und Ideen der Frauen setzen.“

Frauen holen auf

Insgesamt sind auf den Bezirks- bzw. Wahlkreislisten 298 Kandidaten nominiert, davon sind 48,66 Prozent (145) Frauen und 51,34 Prozent (153) Männer. 17 Kandidatinnen sind unter 30 Jahre alt.

Lilienfelder Kandidatin

"Man bekommt nicht immer, was man gerne hätte, aber man kann alles daran setzen zu bekommen, was man braucht.“ – unter diesem Motto aus einem Song der Rolling Stones versucht Daniela Wallner-Bacher aus dem Bezirk Lilienfeld ihr politisches Wirken zu gestalten. Die 41-Jährige ist Gemeinderätin in Traisen und sie engagiert sich besonders in der Frauenpolitik: „Frauen und Mädchen liegen mir besonders am Herzen. Schon in jungen Jahren sollten sie Wege einschlagen, die sie zu selbstbewussten Menschen machen und schließlich zu einem selbstbestimmten Leben führen. Rahmenbedingungen müssen geschaffen und erhalten werden, dass dies möglich ist: Von der leistbaren Kinderbetreuung über schulische Chancengleichheit, gleiche Bezahlung für gleiche Arbeit bis hin zu Lösungen Familie, Beruf und eigene Bedürfnisse in Balance zu bringen. Und das für alle – unabhängig ihrer sozialen oder geografischen Herkunft.“ Daniela Wallner-Bacher ist auf Platz zwölf der Wahlkreisliste in Lilienfeld gereiht.
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.