21.01.2018, 09:49 Uhr

"Weg mit der Benachteilung von Frauen am Arbeitsmarkt"

Annemarie Mitterlehner, Elvira Schmidt und SP-Bezirkschef Albert Pitterle fordern mehr Gerechtigkeit für Frauen in NÖ.

Die sozialdemokratischen Damen fordern mehr Fairness im Alltag.

LILIENFELD. SP-Landesfrauenvorsitzende Elvira Schmidt, Landesfrauengeschäftsführerin Annemarie Mitterlehner und SPÖ-Spitzenkandidat des Bezirks Lilienfeld, Albert Pitterle, luden am Samstag zur Präsentation der Hauptthemen der niederösterreichischen SPÖ-Frauen. "Das sind keine Wahlversprechen sondern wichtige Themen, für die wir uns natürlich auch nach der Wahl einsetzen werden", erklärte Mitterlehner.

Höhere Löhne

"Gleicher Lohn für gleichwertige Arbeit ist eine Grundvoraussetzung für die volle Gleichberechtigung von Frauen in unserer Gesellschaft", kritisiert Elvira Schmidt. Auch die All-in-Regelungen in Arbeitsverträgen, etwa mit einer Pauschale für Überstunden, treffe mehrheitlich Frauen im Niedriglohnbereich, die für wenig Geld noch mehr arbeiten müssten. Daher solle diese Regelung erst ab 5.000 Euro brutto gelten.

Kleinkinderbetreuung

"Es gibt in Hainfeld eine Kleinkinderbetreuung. Im restlichen Bezirk sieht es düster aus. Wir fordern daher einen raschen Ausbau um junge Eltern zu entlasten", erklärt Landesfrauengeschäftsführerin Annemarie Mitterlehner aus Lilienfeld als weiteres Ziel. Auch das Thema gesunde Ernährung ab dem Kindergarten findet sich ganz oben in den Plänen der Sozialdemokraten.
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