29.09.2014, 16:06 Uhr

Laufend im Dienste der guten Sache unterwegs

Gemeinsam mit Stefan Marouschek spulte ich insgesamt 21 Runden um den Ratzersdorfer See ab.
Nach ein paar eher lockeren Tagen mit je zwei Ergometer- und Laufeinheiten folgte am Samstag der Benefizlauf in Hohenberg. Dabei waren fünf Runden zu je zwei Kilometer - somit insgesamt 10 Kilometer- zu absolvieren. Wolfgang Wallner startete wie erwartet gleich ordentlich weg, ich positionierte mich dahinter auf Platz zwei und startete ebenfalls sehr flott. Somit konnte ich auch den Vorsprung auf meine Verfolger ausbauen.

In der zweiten Runde passierte es dann aber - in einer Kurve über den etwas nassen Bahnübergang zog es mir gleichzeitig beide Beine weg - ich hatte keine Chance - und lag auch schon auf dem Boden. Der Ordner auf der Seite schaute mich nur an, zeigte aber sonst keine Regung. Ich stand auf, putzte mich kurz ab und setzte mein Rennen fort - mit leichten Schmerzen und aus dem Rythmus gebracht. Jetzt hieß es sich einfach durch die letzten drei Runden zu beißen, um den zweiten Gesamtrang zu halten - mit Erfolg, in 37:46 erreichte ich letztendlich das Ziel.

Nach dem Sturz und den zahlreichen Abschürfungen war ich gespannt, wie es mir wohl am nächsten Tag damit gehen würde. Doch ich fühlte mich Sonntag morgens recht fit und so entschloss ich mich ganz spontan für einen Start beim Rotenasenlauf in St. Pölten. Dort traf ich auf Stefan Marouschek und wir hatten beide das Gleich im Sinn - wir wollten im Rahmen dieses Laufes unseren Longjog absolvieren.

Etwas verspätet erfolgte um 9.45 der Startschuss und Stefan und ich absolvierten eine Runde nach der anderen rund um Ratzersdorfer See (jeweils rund 1,5 Kilometer). Nach 16 Runden entschlossen wir uns mit der Endbeschleunigung in einem Kilometerschnitt von 4:00 min/km zu beginnen - für vier Runden lang. Anschließend noch eine Runde locker auslaufen und schon hatten wir 31,5 Kilometer nach 2 Stunden und 22 Minuten zu Buche stehen.

Dabei hat sich wieder bestätigt, dass es doch um einiges einfacher ist, einen solchen Longjog nicht alleine bewältigen zu müssen, sondern jemanden wie Stefan an der Seite zu haben. An dieser Stelle nochmals herzlichen Dank für die Begleitung, es hat mich sehr gefreut!! :)

Somit an gleich zwei Tagen in Folge für die gute Sache unterwegs - einfach schön, wenn man mit dem Laufen etwas Gutes tun kann!! :)

Am Dienstag steht jetzt der Vienna Nightrun über fünf Kilometer am Programm. Mal schauen, wie es mir nach den rund 50 Kilometern, die ich am Samstag und Sonntag zurücklegte, nun gehen wird. Ziel wäre, dass meine bisherige Bestzeit von 17:32 nun fallen soll!!

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