28.10.2016, 12:33 Uhr

Optimismus unter NÖ-Industriebetrieben nimmt zu

WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl kritisiert die hohen Abgaben.

Heimische Unternehmen investieren wieder stärker und sehen positiv in die Zukunft.

LILIENFELD. Freitag präsentierten Niederösterreichs Wirtschaftskammerpräsidentin Sonja Zwazl, der Präsident der nö. Industriellenvereinigung, Thomas Salzer, und Prefa-Chef Cornelius Grupp, die neueste Umfrage der Industriellenvereinigung NÖ und Wirtschaftskammer NÖ. Das Ergebnis zeigt, dass heimische Unternehmer einen Aufschwung erwarten. Mehr als die Hälfte investierte in den letzten zwölf Monaten in ihre niederösterreichischen Industriestandorte. Für die nächsten zwölf Monate geht ein Drittel von einer Steigerung des Investitionsvolumens aus.

Zwei Hemmschuhe
Die drei Wirtschaftsfachleute kritisierten vor allem die hohe Abgabenquote von derzeit 43,8 Prozent stark: "Die Senkung der Körperschaftssteuer von derzeit 25 auf 20 Prozent wäre ein Schritt in die richtige Richtung, um international konkurrenzfähig zu bleiben", so Zwazl. Auch die überhandnehmende Bürokratie sieht sie als Hemmschuh.

Lob vom Firmenchef
Cornelius Grupp, der neben Prefa insgesamt etwa 40 Unternehmen besitzt, lobte die hervorragende Ausbildung der Mitarbeiter im Traisental: "Ich bin in der sechsten Generation tätig, alles begann hier. Marktl wird weiterhin die Basis für mich bleiben", lobte der Großunternehmer den Standort.
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