Lebensrettung in Traun
Aufmerksame Nachbarin rettet Bewohnerin das Leben

TRAUN (red). Vermutlich schon gegen Sonntagmittag, 23. Dezember, war eine etwa 60-jährige Hausbewohnerin  im Badezimmer durch einen Sturz in eine sehr missliche Lage gekommen, war zwischen einer Badewanne und der Mauer „eingezwickt“ und konnte sich selbstständig nicht mehr daraus befreien.

Durch Klopfen wollte sie ständig auf sich aufmerksam machen, was schließlich auch ihre junge Nachbarin bemerkte, anfangs jedoch noch nicht auf einen Notfall deuten konnte.

Ernst der Lage erkannt

Erst als die Dame schließlich am Morgen des Heiligabends auch schon lautstark um Hilfe schrie, war für ihre Nachbarin der Ernst der Lage eindeutig. Sie alarmierte die Feuerwehr, welche schon nach wenigen Minuten eintraf.

„Definitiv ein Weihnachtswunder“

Einsatzleiter Manuel Gayer dazu: „Der Ernst der Lage war rasch klar, da die Hilfeschreie eindeutig aus der Wohnung kamen und wir die Türe schließlich mit Spezialwerkzeug öffneten. Wir können hier definitiv von einem Weihnachtswunder sprechen - ohne ihrer Nachbarin wäre sie wohl nicht selbstständig aus dieser Lage gekommen, sie hat ihr sicherlich das Leben gerettet.“

Gelebte Nachbarschaft rettet Leben

Für die nahezu unverletzte Bewohnerin war an diesem Morgen der Weihnachtswunsch nach ihren vermutlich knapp 24 Stunden in dieser misslichen Lage eindeutig: „Ich möchte jetzt erstmal einfach nur schlafen….“ Derartige Fälle zeigen einmal mehr auf, wie wichtig gelebte Nachbarschaft ist.

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