Corona-Krise
Diskussionen um die Altstoffentsorgung in Linz-Land

Noch sind die Altstoffsammelzentren, sowie wie hier im Kremstal, geschlossen. Ab dem 14. April wird mit einem eingeschränkten Betrieb gestartet.
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  • Noch sind die Altstoffsammelzentren, sowie wie hier im Kremstal, geschlossen. Ab dem 14. April wird mit einem eingeschränkten Betrieb gestartet.
  • Foto: BRS
  • hochgeladen von Klaus Niedermair

Am 14. April öffneten die Altstoffsammelzentren im Bezirk, das Wann löste ein politisches Hickhack aus.

LINZ-LAND (nikl). Unter eingeschränktem Betrieb eröffneten am 3. April die meisten Altstoffsammelzentren in Oberösterreich. Im Bezirk hielt der Bezirksabfallverband Linz-Land, auf einstimmigen Beschluss der Bürgermeister, bisher die Tore geschlossen und bot nur Lösungen für besonders begründete Einzelfälle an. Nun wurden am 14. April, unter eingeschränktem Betrieb, die Tore wieder geöffnet.

„Gallische-Dorf-Mentalität“

Davor wurde die Kritik am Vorgehen des Bezirksabfallverbands ziemlich laut und deutlich: „Die Gallische-Dorf-Mentalität des Bezirksabfallverbandes von Linz-Land ist unverständlich, vor allem für die betroffene Bevölkerung", wetterte FPÖ-Klubobmann Herwig Mahr am 9. März und forderte von Umweltlandesrat Stefan Kaineder, „dass er dies nicht einfach zur Kenntnis nimmt, sondern rasch eine akzeptable Lösung herbeiführt.“ Verwundert zeigten sich auch Christian Deutinger, FPÖ-Parteiobmann in Kematen, sowie Ansfeldens Vizebürgermeister Christian Partoll: „Was überall anders in Oberösterreich funktioniert, wird wohl auch in den Altstoffsammelzentren in Linz-Land funktionieren.“ Auf Anfrage der BezirksRundschau verwies der Vorsitzende des Bezirksabfallverbandes Linz-Land, Dietmar Kapsamer, auf die bis dahin geltende Verordnung von Bundesminister Rudi Anschober, die besagt: „Wer vor dem 14. April öffentliche Orte ohne ausreichende Begründung betritt, riskiert bis zu 3.600 Euro Geldstrafe!“ Und weiter: „Für die Gedanken verschiedener Persönlichkeiten habe ich zwar Verständnis, die Corona-Krise kann aber nur durch verantwortungsvolles Handeln auf der jeweiligen Verwaltungsebene überwunden werden. Gut gemeinte Empfehlungen, die über Pressemitteilungen ausgerichtet werden, halte ich für weniger geeignet.“ Seit dem 10. April liegt der BezirksRundschau Linz-Land das vierte Informationsschreiben des Bezirksabfallverbands für die Mitgliedsgemeinden vor, in dem betont wird: „Der Betrieb der Altstoffsammelzentren war auf die besonderen Anforderungen der Corona-Krise nicht vorbereitet. Seither sind fast vier Wochen vergangen, und mit jedem Tag wurde deutlicher erkennbar, dass auch die Altstoffsammelzentren ein unverzichtbarer Baustein unserer kommunalen Abfallwirtschaft sind. Wir beginnen daher ab dem 14. April mit einem eingeschränkten Betrieb.“

Warnung vor langen Wartezeiten

Mit dem Schreiben ersuchen die Verantwortlichen des Bezirksabfallverbands Linz-Land die Bürgermeister um Unterstützung: „Wir rechnen auch damit, dass es zu Staus und langen Wartezeiten kommt. Bitte informieren Sie lhre Bürger auch darüber, und versuchen Sie lhnen zu erklären, dass wir stufenweise wieder in den normalen Regelbetrieb übergehen. Wer kann, sollte sich daher solange mit dem Besuch der Altstoffsammelzentren zurückhalten, bis sich die Lage entspannt hat.“

Noch sind die Altstoffsammelzentren, sowie wie hier im Kremstal, geschlossen. Ab dem 14. April wird mit einem eingeschränkten Betrieb gestartet.

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