Starkregenfälle in Linz Land
"Experten für alle Fälle"

Die umliegenden Feuerwehren Rohrbach und St.Florian beim Einsatz in Ansfelden.
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  • Die umliegenden Feuerwehren Rohrbach und St.Florian beim Einsatz in Ansfelden.
  • Foto: TEAM FOTOKERSCHI.AT / KERSCHBAUMMAYR
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Auch am Dienstagabend war die Region Linz-Land wieder von Starkregenfällen betroffen. Für die meisten Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren war dies bereits der dritte Einsatztag in Folge.

LINZ-LAND. Besonders betroffen war am Dienstagabend die Gemeinde Ansfelden. Im Ort und der nahen Umgebung zählte das Bezirksfeuerwehrkommando rund 200 Einsätze. Im betroffenen Gebiet hatte man es am Dienstag vor allem mit Vermurungen, Überflutungen, Schlammbeseitigungen und nassen Kellern zu tun. Besonders erschreckend sei laut Bezirksfeuerwehrkommandant Helmut Födermayr, dass viele die Lage komplett unterschätzen und "sich erst kurz bevor das Unwetter so richtig anfängt, auf den Weg vom See nach Hause machen."

Bekannte Einsatzorte

Oft seien es laut Födermayr die gleichen Orte, die aufgrund von Hanglagen regelmäßig betroffen sind. Generell empfiehlt er dort, wo mit Hoch- oder Hangwasser zu rechnen ist, im Keller keine Wohnräume einzurichten. "Schwierig ist natürlich, wenn sich einer eine Sauna hineinstellt, die kann man dann oft nicht retten." Auffällig sei außerdem, dass sich ein Starkregen heute viel stärker in kleineren Gebieten abspiele als früher, wo die gleichen Regenmengen in einem größeren Einzugsgebiet niedergegangen seien. "Das unterschätzen viele und dann kann man auf einer Straße nicht mehr die erlaubte Höchstgeschwindigkeit fahren und sollte sich schon gut überlegen, ob man einen Wald wirklich noch durchfahren muss," so Födermayr.

Besonders im Straßenverkehr werden Starkregenfälle oft unterschätzt.
  • Besonders im Straßenverkehr werden Starkregenfälle oft unterschätzt.
  • Foto: TEAM FOTOKERSCHI.AT / KERSCHBAUMMAYR
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Mehr Wertschätzung der Freiwilligkeit und des Ehrenamts

Der Bezirksfeuerwehrkommandant mahnt generell zu mehr Wertschätzung: "Wenn wir dieses Bewusstsein nicht erhalten, wird es das Ehrenamt so in Zukunft nicht mehr geben." Schließlich seien nicht mehr viele bereit ihre Freizeit für Einsätze und Ausbildungen zu opfern. Laut Födermayr sind aber genau diese die wahren Experten, denn egal "ob sie eine Hochspannungsleitung von einem Baum befreien, das Dach des Stift St. Florian in 25 Meter Höhe decken oder bei Chemieunfällen an Ort und Stelle sind", wüssten sie dank guter Ausbildung immer was zu tun ist.

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