Florian Kranawetter: 20 Jahre in Dankbarkeit, Stolz und Freude

Florian Kranawetter und der heutige Landtagspräsident Viktor Sigl bei der Eröffnung des Dorfladens (v. l.).
  • Florian Kranawetter und der heutige Landtagspräsident Viktor Sigl bei der Eröffnung des Dorfladens (v. l.).
  • Foto: Gemeinde Piberbach
  • hochgeladen von Klaus Niedermair

Was bewegte Sie dazu in die Politik zu gehen?

Ich wollte damals eine Veränderung für Piberbach und einen positiven Beitrag zur Weiterentwicklung für unsere Gemeinde leisten. Ich arbeite gerne mit Menschen zusammen und es ist mir nach wie vor ein Anliegen, dass sich die Bürger u. Bürgerinnen in Piberbach wohl fühlen.

Erinnern Sie sich an den Tag Ihres Amtsantrittes?

Ja, eigentlich noch sehr genau. Zunächst war ich vom Ergebnis der Wahl zum Bürgermeister 1997 sehr überwältigt. Ich wurde vom damaligen Bezirkshauptmann Hofrat Dr. Rudolf Doleschal angelobt. Dieses Ereignis sehe ich noch vor mir als ob es gestern gewesen wäre.

In meiner ersten Legislaturperiode hatte ich sehr großen Respekt vor dieser ehrenwerten Aufgabe, zumal mit der Ausübung dieses Amtes eine sehr hohe Verantwortung verbunden ist. Diesen Respekt spüre ich heute noch, wenngleich ich nun doch schon auf einige Jahre Erfahrung zurückgreifen kann.

Was hat sich in den vergangenen 20 Jahren in Piberbach verändert?

Eigentlich sehr viel. Wir haben heute eine sehr gute Infrastruktur in allen Bereichen. Es ist uns gelungen, das Ortszentrum auszubauen und als solches durch die Errichtung eines neuen Amtshauses und einer Kapelle auf dem Dorfplatz hervorzuheben.
Piberbach hat sich zu einer beliebten Wohngemeinde im Städtedreieck Linz-Wels-Steyr entwickelt. Seit August 2009 betreibt die Gemeinde einen eigenen Nahversorger, den „Dorfladen“, welcher positiv läuft und sich bestens etabliert hat.

Worauf sind Sie besonders stolz?

Besonders stolz bin ich in erster Linie darauf, dass es uns gelungen ist, in den letzten 20 Jahren einen breiten Konsens in der Gemeindepolitik gefunden zu haben.
Die gute Zusammenarbeit mit allen politischen Parteien war und ist der Nährboden für die Umsetzung zahlreicher Projekte.Es war mir immer ein persönliches Anliegen alle im Gemeinderat vertretenen Parteien umfassend zu informieren und in die Arbeitsprozesse einzubinden. Weiters habe ich mich von Beginn an darum bemüht, für alle Bürger und Bürgerinnen eine ehrliche und berechenbare Politik zu betreiben.

Hätten Sie gedacht über einen so langen Zeitraum als Bürgermeister zu fungieren?

Als ich dieses Amt übernommen habe, habe ich mir keine Gedanken darüber gemacht, wie lange ich das machen werde. Es war mir immer bewusst, dass nicht ich sondern die Wähler und Wählerinnen darüber entscheiden, wie lange ich im Amt bleiben darf.
Der Grund, warum ich mittlerweile 20 Jahre Bürgermeister bin liegt wahrscheinlich darin, dass die Piberbacher mit meiner und die der gesamten Gemeindevertretung geleisteten Arbeit zufrieden sind.

Mit welchen drei Worten würden Sie die letzten 20 Jahre als Bürgermeister beschreiben?

Dankbarkeit, Stolz und Freude

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