Fahrverbot in Pucking
Gemeinderat fordert Landesrat auf

Pucking setzt auf weniger Lkw-Verkehr.
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Einstimmige Resolution der Puckinger Politik an Günther Steinkellner

PUCKING (nikl). Am 2. Oktober präsentieren das Land Oberösterreich und die Asfinag in Pucking Pläne für Verkehrzählungen, Messungen und Berechnungen für das „Maßnahmenpaket Haid“. Einer Analyse zufolge fuhren, innerhalb von 24 Stunden, auf der Traunufer Landesstraße östlich nach der Puckinger Ortschaft Hasenufer im Jahre 2017 gerundet 8.700 Fahrzeuge und 720 Lastkraftwagen an Werktagen. Sollten keine Maßnahmen gesetzt werden, geht man 2035 von einer Prognose mit 11.900 Fahrzeugen und 980 Lastkraftwagen aus.

Landespolitik gefordert

Mit dem von der ÖVP eingebrachten, und vom Gemeinderat beschlossenen, Resolution wird Landesrat Günther Steinkellner (FPÖ) aufgefordert, ein Fahrverbot für Fahrzeuge über 3,5 Tonnen auf der Traunufer Landesstraße für den gesamten Streckenabschnitt, der durch Pucking führt, sowie landwirtschaftliche Fahrzeuge zu verordnen. „Festzuhalten ist dazu, dass in den letzten Jahren bereits einige Resolutionen mit demselben Ziel vom Gemeinderat an das Land ergangen sind. Daraufhin wurde vom Land immer wieder mitgeteilt, dass die Zählungen zu geringe Mengen an Schwerverkehr ergeben hätten und daher keine Verordnung erlassen werden könnte. Dies steht im Widerspruch zu den am 2. Oktober veröffentlichten Zahlen für das Jahr 2017 und den Wahrnehmungen der Bevölkerung“, betont Puckings Bürgermeister Robert Aflenzer. Der zuständige Landesrat Günther Steinkellner versteht, auf Anfrage der BezirksRundschau, das einstimmige Anliegen der Gemeinde Pucking und den Wunsch nach einem Lkw-Fahrverbot, ausgenommen Ziel- und Quellenverkehr.

„BH ist zuständig“

Steinkellner betont jedoch: „Da ein Lkw-Fahrverbot aber durch eine Verordnung der Bezirkshauptmannschaft erlassen werden muss und deshalb keine politische Entscheidung ist, muss ein solches Fahrverbot sachlich und rechtlich von Sachverständigen begründet werden. Ich habe schon mehrmals versucht, durch ein Gutachten eines verkehrstechnischen Sachverständigen die Verordnung zu begründen. Leider ergaben die Gutachten bisher keine entsprechende Rechtfertigung. Ich werde aber nochmals ein solches erstellen lassen und die Bezirkshauptmannschaft mit einer Beurteilung beauftragen."

Autor:

Klaus Niedermair aus Linz-Land

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