Kommunen aktiv für den Bienenschutz

Rudi Anschober beim Treffen der Bienenfreundlichen Gemeinden in Linz.
  • Rudi Anschober beim Treffen der Bienenfreundlichen Gemeinden in Linz.
  • Foto: Land OÖ/ Sabrina Liedl
  • hochgeladen von Oliver Wurz

Die ersten zwölf Gemeinden in Oberösterreich starten durch mit Initiativen gegen das Bienensterben.

NEUHOFEN/PUCKING. In Anwesenheit von Umwelt-Landesrat Rudi Anschober traf man sich zum Erfahrungsaustausch in Linz. Mit Neuhofen an der Krems, Pucking und Asten sind dabei auch drei Kommunen aus dem Bezirk Linz-Land bei der Initiative mit dabei. 

"Bienenfreundliche Gemeinden"

Das Bodenbündnis begelitet Gemeinden dabei, nach dem Motto "Unser Boden für Bienen" bienenfreundlich zu werden. Sie können eine wesentliche Rolle für den Bienenschutz vor Ort spielen, indem sie auf Pestizide auf öffentlichen Grünflächen verzichten, diese bienenfreundlich bepflanzen oder die Bevölkerung einladen, auch ihre Hausgärten in kleine Oasen für Bienen und andere Nutztiere zu verwandeln.

Weitere Gemeinden sollen folgen

„Wenn Boden und Bienen bei der Gemeindeentwicklung mitgedacht werden, werden Lebensbedingungen erhalten bzw. geschaffen. Das wollen wir flächendeckend in ganz OÖ erreichen", erklärt Umweltlandesrat Rudi Anschober. "Unsere Bienenfreundlichen Gemeinden sind Vorbilder im Einsatz für mehr Vielfalt, und zeigen, dass es auch ohne Umweltgifte geht – sie übernehmen Verantwortung. Zudem sind sie Pilotgemeinden, viele weitere wollen ihre Erfahrungen und Lösungsansätze übernehmen. Insgesamt haben sich ja bereits 90 oö. Gemeinden zu glyphosatfreien Gemeinden erklärt“, freut sich Anschober.
„Die ökologische Pflege von öffentlichen Flächen ist ein wichtiger Baustein auf dem Weg zur bienenfreundlichen Gemeinde. Das Bodenbündnis unterstützt die Gemeinden auf diesem Weg“, bekräftigt Gerlinde Larndorfer-Armbruster vom Bodenbündnis OÖ.

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