Namensstreit: Gute Nachricht aus Wien eingetroffen

Noch ist der Bahnhof in Kematen eine Baustelle, dazu gehörte bis jetzt leider auch der Namensstreit.
  • Noch ist der Bahnhof in Kematen eine Baustelle, dazu gehörte bis jetzt leider auch der Namensstreit.
  • Foto: BRS
  • hochgeladen von Klaus Niedermair

PIBERBACH (red). „Wir wollen definitiv die Namensumbenennung in „Kematen/Kr.-Piberbach. Die ablehnende Haltung der ÖBB ist schwer nachvollziehbar. An der Anzahl der Zeichen kann es nicht scheitern und bei anderen Bahnhöfen in Oberösterreich war es auch kein Problem“, betonte Piberbachs Bürgermeister Florian Kranawetter Anfang Mai im Gespräch mit der BezirksRundschau. Diesen Wunsch nach einer Umbenennung war für den Ortschef mit Identitätsgründen verbunden.

Hier geht es zur Chronologie rund um den Namensstreit um den Bahnhof.

„Doppelnamen verwirren nur“

Die ÖBB halten auch im Mai 2018 dagegen: „Doppelnamen tragen im Sinne der Fahrgastorientierung nicht dazu bei, diese verwirren nur“, erklärte Karl Leitner, Sprecher der ÖBB Oberösterreich: „Da die bestehende Haltestelle aber offensichtlich aufgrund der Nähe zum Ort Kematen a.d. Krems historisch so heißt, wollen wir an der jetzigen Bezeichnung festhalten.“

Landespolitik meldete sich bei der ÖBB

Nur dürfte sich der Streit in Wohlgefallen auflösen. Nach einer Intervention von Infrastrukturlandesrat Günther Steinkellner bei Andreas Matthä, Vorstandsvorsitzender der ÖBB Holding-AG, kam Bewegung in die Angelegenheit. „Ja, es gibt positive Signale einer Bahnhofsumbenennung. Wir warten gerade noch auf die schriftliche Bestätigung aus Wien“, heißt es auf Anfrage der BezirksRundschau aus dem Büro des Infrastrukturlandesrates. „Es freut mich, wenn die Intervention in Wien nun etwas gebracht hat, und die Umbenennung funktioniert“, betont Kematens Bürgermeister Markus Stadlbauer.

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