Neuer Vizebürgermeister in St. Marien
Oliver Vendel: „Zusprüche haben überwogen und mich maßgeblich bestärkt“

Bezirkshauptmann Manfred Hagenauer, Oliver Vendel, Helmut Löschl und Bürgermeister Helmut Templ (v. l. n. r.).
  • Bezirkshauptmann Manfred Hagenauer, Oliver Vendel, Helmut Löschl und Bürgermeister Helmut Templ (v. l. n. r.).
  • Foto: SPÖ St. Marien
  • hochgeladen von Klaus Niedermair

Oliver Vendel (SPÖ) wurde am 12. März als zweiter Vizebürgermeister der Gemeinde St. Marien angelobt. Die BezirksRundschau Linz-Land lud zum Interview.

Seit wann sind Sie politisch tätig? Vendel:
Diese Frage ist schnell beantwortet: Im Jahr 2014 habe ich mich ehrenamtlich bei der Ortspartei St. Marien beteiligt und ab 2015 war ich als Ersatzgemeinderat und stellvertrender Schriftührer tätig. Seit letztem Jahr bin ich als Gemeinderat im Einsatz und seit 12. März zweiter Vizebürgermeister St. Mariens.

Was reizt Sie an der Aufgabe, als Vizebürgermeister die Geschicke von St. Marien mitzubestimmen?
Was mich an der Arbeit als Vizebürgermeister reizt? Es ist eine sehr verantwortungsvolle Aufgabe, für die vielen Mitbürgerinnen und Mitbürger da zu sein. Im Jänner 2019 zählte die Gemeinde 4.785 Einwohner. Eine gute Zusammenarbeit auf Gemeindeebene wird von allen Parteien angestrebt, weil man nur gemeinsam etwas bewegen kann. Ich habe auch in meiner Antrittsrede betont, mich als Sozialdemokrat für alle Gemeindebürgerinnen und Bürger einzusetzen und für alle Anliegen ein offenes Ohr zu haben.

War Ihre Familie in die Entscheidung eingebunden, Vizebürgermeister zu werden?
Ich selbst habe im Kreis der Familie und meiner Freunde sehr lange und gründlich über diesen Schritt nachgedacht und viel diskutiert, meist sehr konstruktiv. Die Zusprüche haben überwogen und mich in meiner Entscheidung maßgeblich bestärkt, diese Herausforderung anzunehmen.

Welche Themen und Schwerpunkte werden Ihnen besonders am Herzen liegen?
Als Teil unseres Klima-Pakets wollen wir die bestehenden, öffentlichen Verkehrsmittel attraktiver gestalten, uns für besser ausgebaute und beschilderte Rad- und Gehwege einsetzen und alternative Transportmittel in der Gemeinde etablieren. Ich denke da zum Beispiel an das Projekt "E-mobil" der Gemeinde Eichgraben. Von diesen Maßnahmen profitiert jeder und vor allem jene, die über keine individuelle Fahrmöglichkeit wie ein Auto oder Moped verfügen. Weiters werden die SPÖ St. Marien und ich für eine gesicherte Nahversorgung, ausreichende Wasserversorgung und für Möglichkeiten der kulturellen und sozialen Teilhabe in den Ortsteilen eintreten.

Und zum Schluss: Was gefällt Ihnen an der Gemeinde St. Marien am Besten?
Ich sage mal so: Kurz nach meiner Geburt sind meine Eltern in das alte Haus der Großeltern gezogen und seitdem lebe ich hier und genieße die Lebensqualität St. Mariens. Ich bin hier in der Gemeinde aufgewachsen und das ist mein Heimatort. Ich denke jeder, der eine schöne Kindheit verbringen konnte, hat eine ganz eigene Beziehung und Verbundenheit zu seinem Ort.

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