Polizei erhält neues Drogenvortestgerät

Die Verkehrssicherheit soll mit den Suchtmittel-Testgeräten erhöht werden.
  • Die Verkehrssicherheit soll mit den Suchtmittel-Testgeräten erhöht werden.
  • Foto: Cozyta/panthermedia
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OÖ (red). „Wir begrüßen die Ausrüstung der Landespolizei mit einem Drogenvortestgerät. Damit gestaltet sich die Überwachung des Straßenverkehrs noch effektiver", befürwortet Landesrat für Infrastruktur Günther Steinkellner die Aktion des Bundes.

Sechs chemische Drogenhautpgruppen im Schnelltest

Jedes Bundesland ist seit Donnerstag mit einem neuen neuen, hochfunktionalen Drogenvortestgerät ausgestattet. Dabei kann auf sechs chemische Drogenhautpgruppen anhand einer Speichelprobe betestet werden. Bestätigt das Gerät Suchtgiftspuren, wird durch einen Bluttest beim Amtsarzt die mögliche Beeinträchtigung des Lenkers / der Lenkerin festgestellt.

2016 Zahl der Drogenlenker auf 1491 Personen angestiegen

Die Notwendigkeit des Einsatzes von Suchtmittel-Testgeräten wird durch die Statistik der letzten fünf Jahre belegt. Wurden im Jahr 2012 österreichweit 877 Lenker aus dem Verkehr gezogen, so stieg diese Zahl im letzten Jahr auf 1491 Drogen-Lenker an. Beobachtungen der Polizei weisen auf ein gesellschaftliches Phänomen hin. Demnach werden immer öfter statt Alkohol 'Feierdrogen' konsumiert. Die Hemmungen anschließend mit dem Auto zu fahren seien geringer, da sich ein Nachweis komplexer gestaltet.

55.000 Euro für neun Vortester

Die Anschaffung der neun Vortester kostete rund 55.000 Euro. "Die Investition in die flächendeckende Ausrüstung mit Drogenvortestgeräten ist ein wichtiger Schritt zur Erhöhung der Verkehrssicherheit. Wir werden die gesammelten Daten und Erfahrungen aufmerksam auswerten und sobald aussagekräftige Ergebnisse vorliegen, diese auch präsentieren", unterstreicht Landesrat Steinkellner abschließend.

Autor:

Klaus Niedermair aus Linz-Land

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