Linz-Land
Regionalität leben und ein Vorbild sein

www.gmias.at – diese vier Quereinsteiger bieten wieder Mitgliedschaften für die solidarische Landwirtschaft an.
  • www.gmias.at – diese vier Quereinsteiger bieten wieder Mitgliedschaften für die solidarische Landwirtschaft an.
  • Foto: gmias leonding
  • hochgeladen von Klaus Niedermair

Regionalität ist wichtiger den je: Landjugend und private Initiativen zeigen im Bezirk Linz-Land auf.

LINZ-LAND. „Es ist wichtig, die Bauern zu unterstützen und diese Arbeit zu schätzen. Besonders in den letzten Monaten wurde uns, glaube ich, bewusst, wie wichtig Regionalität ist“, betont Jennifer Turner, Leiterin der Landjugend Kematen-Piberbach. Unter dem Motto „Regional ist Genial“ haben die engagierten Mitglieder der Landjugend in Zeiten der Corona-Pandemie, gemeinsam mit Direktvermarktern aus Kematen und Piberbach, eine Broschüre erstellt. Auf die Idee ist die Landjugend bereits vor der Corona-Zeit gekommen. „Durch meine JUMP-Ausbildung, junge-unschlagbar-motivierte Persönlichkeiten, der Landjugend Oberösterreich habe ich mich dazu entschieden, ein Projekt auf die Beine zu stellen. Schnell wurde klar, dass es in Richtung Direktvermarkter und Regionalität geht“, erklärt Turner.

„Überwältigt über die vielen positiven Rückmeldungen“

Die Broschüre zeigt auf, welche Produkte angeboten werden und bei welchen Direktvermarktern sie zu erwerben sind. Und dieses Angebot kann sich sehen lassen: Angefangen bei Fleisch, Milch und Eiern bis hin zu Honig, Gemüse, Obst und sogar den daraus gewonnenen Säften. Ausgeteilt wurde die Broschüre dann durch die Landjugend Kematen-Piberbach an alle Haushalte in den beiden Gemeinden. „Wir sind überwältigt über die vielen positiven Rückmeldungen und freuen uns sehr, dass dieses Heftchen so gut angenommen und genutzt wird. Wer noch keines hat, kann sich dieses bei den Gemeinden und Banken in unseren Orten holen oder einfach bei unseren Landjugend-Mitgliedern melden“, freut sich Turner über die Resonanz aus der Bevölkerung. Für die engagierte junge Kematnerin steht eines außer Frage: „Dank der Landjugend können solche Projekte auf die Füße gestellt werden! Wir wollen Vorbild sein und zeigen, was man als Gemeinschaft bewegen kann.“

Gmias Leonding stellt nachhaltige Versorgung sicher

Leidenschaft für den klein strukurierten Gemüsebau, das steht für David Uitz, Veronika Schwaninger, Eva Teissl und Laurin Döpfner im Vordergrund des Handelns. Die vier Quereinsteiger in der Landwirtschaft betreiben seit Ende 2019 die Markt-Gärtnerei Gmias in Leonding. „Wir wollen herausfinden, wie eine zeitgemäße, lokale und nachhaltige Versorgung mit frischen Lebensmitteln aussehen kann und verstehen uns als Teil der Bewegung für Ernährungssouveränität“, betont Eva Teissl.

Experimentieren angesagt

50 verschiedene Gemüsesorten werden bei „Gmias“ auf mehr als 300 Quadratmetern Feld und 200 Quadratmetern im Gewächshaus angebaut. Natürlich darf vor Ort in Leonding Experimentieren nicht zu kurz kommen. So probieren die vier „Nachwuchslandwirte“ den Anbau von Wassermelonen aus. Den Großteil der Produktion liefert die Markt-Gärtnerei in Form wöchentlicher Gemeindekisten an eine fixe Gruppe von Abnehmern: „Die Kundschaft wird, mindestens für ein Jahr, zu Mitgliedern unserer solidarischen Landwirtschaft. Dabei werden die Kosten und Risiken des Betriebs gemeinschaftlich und für jeweils eine Saison verbindlich von dieser Gemeinschaft getragen. Im Gegenzug erhalten die Mitglieder, bei zwei Abholstationen, einen laufenden Anteil an der Ernte, sowie einen direkten Bezug zur Herstellung ihrer Lebensmittel“, betont Teissl. Für das kommende Jahr 2021 nimmt Gmias Leonding wieder neue Mitglieder auf.

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