Vierspuriger B1 Ausbau in Hörsching
Startschuss erfolgte mit dem Spatenstich

Landesrat Günther Steinkellner (5. v. l.) mit Markus Achleitner (4. v. l.) und Hörschings Bürgermeister Klaus Wahlmüller (5. v. r.). beim Spatenstich für den Ausbau der B1.
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  • Landesrat Günther Steinkellner (5. v. l.) mit Markus Achleitner (4. v. l.) und Hörschings Bürgermeister Klaus Wahlmüller (5. v. r.). beim Spatenstich für den Ausbau der B1.
  • Foto: Land OÖ/Daniel Kauder
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Auf einer Länge von 2,1 Kilometern startet mit dem 22. September der vierspurige Ausbau der B1 in Hörsching. Vor Ort investiert das Land Oberösterreich, bis Ende 2022, 20,5 Millionen Euro um die Bevölkerung und die Wirtschaft vom Stauchaos zu entlasten und die Wirtschaftsregion zu stärken.

HÖRSCHING. Das ursprüngliche Projekt "B1 Ausbau Marchtrenk-Hörsching (4-streifig)" wurde 2017 auf Grund unterschiedlicher Planungsfortschritte in zwei Teilabschnitte unterteilt. Der Abschnitt Hörsching beginnt unmittelbar nach der ampelgeregelten Kreuzung B1/B133 /Humerstraße und endet vor der Brücke über die ÖBB-Strecke Traun-Marchtrenk. Am Ende soll der Lückenschluss des vierspurigen Ausbaus der B1 zwischen Hörsching und Marchtrenk abgeschlossen sein. Die Visualisierung des Bauprojekts findest du hier.

„Solange wir nicht beamen können
müssen wir Straßen bauen“

„Bei meinem Amtsantritt Ende 2015 war das Lückenschlussprojekt in keinem Bauprogramm enthalten. Ich habe deshalb veranlasst, dass mit Hochdruck an den Planungen gearbeitet wird, damit diese dringend notwendige Baumaßnahme vollzogen werden kann. Solange wir nicht beamen können müssen wir Straßen bauen“, betont Infrastruktur-Landesrat Günther Steinkellner. 

Landesrat Günther Steinkellner (Bildmitte) mit Markus Achleitner (li.) und Hörschings Bürgermeister Klaus Wahlmüller (re.). beim Spatenstich für den Ausbau der B1.
  • Landesrat Günther Steinkellner (Bildmitte) mit Markus Achleitner (li.) und Hörschings Bürgermeister Klaus Wahlmüller (re.). beim Spatenstich für den Ausbau der B1.
  • Foto: Land OÖ/Daniel Kauder
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„Keine großen Behinderungen für die Autolenker“

„Zwei Fahrspuren werden immer für den Verkehr offen sein. Auch darüber hinaus erfolgen die Bauarbeiten während des laufenden Verkehrs und deshalb wird es zu keinen großen Behinderungen für die Autofahrer kommen“, betont Christian Dick, Leiter der Abteilung Straßenneubau- und -erhaltung des Landes Oberösterreich

Verkehrssicherheit gewährleisten

Um einen flüssigen Verkehrsablauf und damit die Verkehrssicherheit gewährleisten zu können, ist für Steinkellner eine vierstreifige Ausbauvariante der B1 unerlässlich: „Es freut mich deshalb, dass wir nun in Hörsching mit diesem Verkehrssicherheitsprojekt starten können“

„Situation für die pulsierende Wirtschaft verbessern“

„Als Wirtschafts-Bundesland Nr. 1 braucht Oberösterreich auch gute ausgebaute Verkehrswege für eine erfolgreiche Weiterentwicklung“, so Wirtschafts-Landesrat Markus Achleitner. Für Achleitner, der die Realisierung des Infrastrukturprojekts wesentlich unterstützte, bringt der Ausbau der B1 zwischen Marchtrenk und Hörsching gerade für die pulsierende Wirtschaft im Zentralraum eine wichtige Verbesserung der aktuellen Verkehrssituation, durch den Beginn des Lückenschlusses beim vierstreifigen Ausbau zwischen Linz und Wels.

„Die beste Lösung für die Anrainer
und die Verkehrsteilnehmer“

Achleitner: Zugleich profitieren auch Pendler, weil das Projekt eine wesentliche Entlastung beim bestehenden Verkehrsaufkommen bewirken wird. Die nunmehr beginnende Umsetzung des Bauloses Hörsching ist auch das Ergebnis einer konstruktiven Zusammenarbeit zwischen Land OÖ und der Marktgemeinde, bei der im Rahmen des Machbaren die beste Lösung für die  Anrainer sowie die Verkehrsteilnehmer realisiert wird.“

„Vernünftige und effiziente Lösung im Vordergrund“

Auch Hörschings Bürgermeister Klaus Wahlmüller begrüßt den vierspurigen Ausbau, „denn dieser wichtige Lückenschluss zwischen Neubau und Marchtrenk wird einen flüssigeren Verkehrsablauf und mehr Verkehrssicherheit ermöglichen. Als Bürgermeister steht für mich stets eine vernünftige und effiziente Lösung für die Bürger im Vordergrund.“ So wird für den Kommunalpolitiker vor allem für die Hörschinger Ortschaft Haid durch den Ausbau eine große Verbesserung der Verkehrssituation eintreten, denn derzeit ist dort zu Stoßzeiten und ohne Ampel das Ausfahren auf die B1 nur sehr erschwert möglich.

Genaue Beschreibung der Bauphase

  • Der vierstreifige Ausbau wird mit Richtungsfahrbahnen von je 7,50 Meter Asphaltbreite ausgeführt. Diese sind durch einen ca. 1,60 Meter breiten Grünstreifen mit Hochborden voneinander getrennt. Die Zulegung der Richtungsfahrbahnen wird im Bereich der Wohnobjekte in der überwiegenden Anzahl der Fälle auf der siedlungsabgewandten Seite der Straße erfolgen.
  • Die Planung erfolgte lage- und höhenmäßig mit Ausnahme von bestimmten Zwangspunkten (Teich, Siedlung, Brücken) in etwa am Bestand. Für den gesamten Projektbereich an der B1 wurde ein Dachprofil mit 2,5 % Querneigung nach außen hin projektiert.
  • Auf der Rechten Seite der B1 wird parallel zum neuen Ausbau der derzeit vorhandene Geh- und Radweg mit einer Breite von 2,50 m vorgesehen. Der Geh- und Radweg ist durch entsprechende Bankette und einer ca. 2 m breiten Sickermulde vom neuen 4-streifigen Ausbau getrennt.

Drei Knotenbereiche zusammenfassen

Im Baulosbereich werden die bestehenden Aus- und Einfahrten auf drei Knotenbereiche (mit Verkehrslichtsignalanlagen-Steuerung) zusammengefasst.

  • Der erste Knoten befindet sich bei ca. B1 km 196,8 auf der B1 (Höhe Industriepark Kirchenholz). Der südliche, bestehende Knotenanschluss (Fischillstraße) wird an den neuen Ausbau angepasst. Der nördliche Knotenanschluss zum Industriepark Kirchenholz wird neu hergestellt. Bei ca. B1 km 197,2 befindet sich ein Bachdurchlass (Perwenderbach) der durch den 4-streifigen Ausbau angepasst werden muss. In diesem Zusammenhang ist auch eine Bachverlegung von ca. 70 m erforderlich.
  • Der zweite Knoten befindet sich bei ca. B1 km 197,5 auf der B1. Die einmündende Haidstraße und Gründlingerstraße werden an den neuen Ausbau angepasst. Die dort befindlichen Bushaltestellen werden auch in der neuen Planung wieder berücksichtigt.
  • Der dritte Knoten befindet sich bei ca. B1 km 198,5 auf der B1 (westliches Ende der Industrieparks Hofgasse und Holzleiten). In diesem Knoten werden die Trindorferstraße und Rudelsdorferstraße an den neuen Ausbau angepasst. Im Bereich Rudelsdorfer Straße wird auch der Gemeindestraßenknoten Rudelsdorferstraße / Logistikpark angepasst und optimiert.Im gegenständlichen Baulos sind auch Kunstbauten, Brücken, ein Wilddurchlass und Steinschlichtungen zu errichten.
Landesrat Günther Steinkellner (5. v. l.) mit Markus Achleitner (4. v. l.) und Hörschings Bürgermeister Klaus Wahlmüller (5. v. r.). beim Spatenstich für den Ausbau der B1.
Landesrat Günther Steinkellner (Bildmitte) mit Markus Achleitner (li.) und Hörschings Bürgermeister Klaus Wahlmüller (re.). beim Spatenstich für den Ausbau der B1.
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